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VGKK ist 100 % Vorarlberg

Krankenkasse ist für Partner Garant für die Umsetzung innovativer Projekte

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Die von der Regierung in Frage gestellte Existenz der VGKK in ihrer jetzigen Form sorgt für Sorgenfalten bei Partnern der Krankenkasse. Sie sehen die funktionierende, auf ständige Verbesserungen für die Versicherten ausgerichtete Arbeit durch die Pläne gefährdet.


Seit über 40 Jahren kann sich zum Beispiel das Vorarlberger Kompetenzzentrum für Suchterkrankungen, die Stiftung Maria Ebene, auf die Unterstützung der VGKK verlassen. Die Krankenkasse ist zweitgrößter Stifter der Maria Ebene und wird von Verwaltungsdirektor Mag. Günter Amann als unverzichtbar gesehen. „Ich schätze es extrem, dass ein Krankenversicherungsträger sich aktiv an einer Einrichtung beteiligt, die gesellschaftspolitisch wichtige Suchterkrankungen behandelt. Und zwar ohne, dass er sich operativ einbringt, aber immer da ist, wenn man ihn braucht“, beschreibt Günter Amann das enge Verhältnis.


In den Jahren der Zusammenarbeit wurden zahlreiche innovative Projekte initiiert, die auch österreichweit auf Interesse stießen und teilweise von anderen Bundesländern übernommen wurden. So zum Beispiel „Niko-Teen“, ein mehrstufiges Tabakpräventionsprogramm für Vorarlberger Jugendliche, das 2015 vom Europäischen Forum Alpbach ausgezeichnet wurde. Ein weiteres Erfolgsprojekt ist für den Verwaltungsdirektor der Maria Ebene „Wieder frei atmen“, ein 2013 ins Leben gerufenes Raucherentwöhnungsprogramm, finanziert von VGKK und Land. Ursprünglich als Pilotprojekt gestartet ist es heute im Regelbetrieb der Stiftung.


Versicherte an erster Stelle

Wir haben festgestellt, dass die VGKK, wenn es um Vorteile für ihre Versicherten geht, oft über ihren Schatten springt und sich dementsprechend auch in intramuralen Fragen einbringt, bei denen sie sagen könnte, das geht sie nichts an“, konstatiert Günter Amann. „Sinnvolle Angebote, die zu 100 % Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern zu Gute kommen, finden und fanden immer Unterstützung.“ Der Verwaltungsdirektor der Maria Ebene ist überzeugt, der entscheidende
Erfolgsfaktor für die gute Zusammenarbeit ist, dass Entscheidungen direkt vor Ort und nicht irgendwo an einem Schreibtisch gefällt würden. „Man kennt sich, man weiß sich einzuschätzen, man vertraut sich“, fasst er seine Erfahrungen zusammen. So könnten sinnvolle Projekte dem Umfeld angepasst entwickelt und umgesetzt werden.


In seiner Funktion als Arbeitgeber hat er mit der VGKK auch nur gute Erfahrungen gemacht, wie er sagt. „Wir können in Dornbirn anrufen, wenn es um die Bewertung von Arbeitsverhältnissen geht. Der Fall wird gemeinsam besprochen und was dabei vereinbart wird, das hält auch“, spricht Günter Amann der Verwaltung ein Lob aus. „Ich kann nur jedem Arbeitgeber empfehlen, diesen Service zu nutzen.“


Die berufliche Zusammenarbeit ist ein Aspekt, der dem Verwaltungsdirektor der Maria Ebene ein Anliegen ist. Nicht unerwähnt lassen möchte er jedoch, dass er zudem aus persönlicher Erfahrung besonders die Ausgabestelle für Hilfs- und Heilmittel der VGKK sehr schätzt. „Man fährt hin, bekommt was man braucht und kann alles sofort mitnehmen“, beschreibt er seine Erfahrungen. Auf allen genannten Ebenen – Stiftung, Verwaltung, Privat – will er sich nicht vorstellen, dass die VGKK in ihrer jetzigen, eigenständigen Form nicht mehr existieren könnte.


13. April 2018