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Freizeitunfälle – VGKK bezahlt die Krankenbehandlung

Folgekosten sind nicht abgedeckt – Private Vorsorge notwendig

Auf Bananenschale ausrutschen

Zu Hause, beim Sport oder einfach nur beim Einkaufen: drei Viertel aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Solche Unfälle können das Leben drastisch verändern:

z.B. wenn es um bleibende Einschränkungen geht, der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann und sich in dem Zusammenhang dann Fragen betreffend Rentenleistungen und die Sicherung der Existenz des Betroffenen und dessen Familie stellen.


Ob Arbeits- oder Freizeitunfall, die gesetzliche Krankenversicherung, also auch die VGKK, übernimmt die Kosten für notwendige Krankenhausaufenthalte, die ärztlichen Leistungen und die Versorgung mit Heilbehelfen (z.B. ein Rollstuhl). Bis auf gesetzlich vorgesehene Selbstbehalte fallen für die Versicherten keine Kosten an. Voraussetzung dafür ist, dass die Leistung von einer Vertragseinrichtung (Vertragsarzt, Krankenhaus mit Kassenvertrag etc.) und nicht von einer Wahleinrichtung erbracht wird. Bei Inanspruchnahme einer Wahleinrichtung leistet die VGKK die festgelegte, teilweise Kostenerstattung.


Für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten leistet die gesetzliche Unfallversicherung (für GKK-Versicherte die AUVA) über die Krankenbehandlung hinaus Unfallrenten, umfassende medizinische, berufliche und soziale Rehabilitationsmaßnahmen etc.


Für Freizeitunfälle gilt dies nicht. Hier haben Versicherte die Möglichkeit, das Kostenrisiko über private Unfallversicherungen abzudecken. So können unvorhersehbare Einkommenslücken abgedeckt und Folgekosten eines Freizeitunfalles aufgefangen werden. Wichtig ist das auch im Hinblick auf eventuelle Hubschraubertransportkosten bei Freizeitunfällen. Und ganz wesentlich: die e-card
sollte auch bei Freizeitaktivitäten mit dabei sein.


27. Oktober 2017