DRUCKEN

Ärzte stellen Ärzte an – win-win- Situation für Patienten und Ärzte

VGKK begrüßt Begutachtungs-Entwurf zur Änderung des Ärztegesetzes

Arzt mit Klemmbrett in der Hand

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse steht dem Entwurf zur Änderung des Ärztegesetzes, das die Anstellung von Ärzten bei Ärzten ermöglichen soll, positiv gegenüber. VGKK-Obmann Manfred Brunner sieht darin mehrere Anreize für junge Ärzte, sich für eine Tätigkeit im niedergelassenen Bereich zu entscheiden.


„Wir eröffnen dadurch jungen Medizinern die Möglichkeit, direkt in einer Praxis Erfahrungen zu sammeln ohne das Risiko der Selbständigkeit eingehen zu müssen“, begründet er die Haltung zum Entwurf. „Davon erwarten wir uns ein steigendes Interesse an einer dauerhaften, eigenständigen Beschäftigung im niedergelassenen Bereich. Im Sinne unserer Versicherten natürlich als Vertragsarzt.“ Darüber hinaus eröffnet die Anstellungsmöglichkeit die Chance für erweiterte Ordinationsöffnungszeiten. Aus Sicht der Patienten wäre das nur zu begrüßen.


Die Anstellung von Ärzten in Praxen ist außerdem im Hinblick auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf positiv zu bewerten. Dass sich familienfreundliche Maßnahmen auszahlen, hat sich bereits bei den bestehenden Job-Sharing-Vereinbarungen der VGKK mit der Vorarlberger Ärztekammer gezeigt. Seit der Einführung 2013 wurden in Vorarlberg 18 Job-Sharing-Stellen geschaffen. „Wir sind überzeugt, auch bei der Anstellung von Ärzten durch Ärztekollegen gemeinsam mit der Ärztekammer praktikable Lösungen bei der Etablierung von Ärzteversorgungszentren finden zu können“, so Manfred Brunner.


Bei der Umsetzung sind aber jedenfalls die jeweiligen Ärztestellenpläne in den Ländern zu
berücksichtigen.


12. Oktober 2018