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Behindertensport bewegt!


Behindertensport bewegt Dornbirn Schoren

Du bist 18 Jahre jung, hast tolle Freunde, viele Hobbies, bist gut in der Schule und sehr gut im Sport. Doch ein Ereignis verändert Dein Leben schlagartig innerhalb weniger Sekunden. Die Ursache? Ein Motorradunfall. Die Folge? Bruch des 11. und 12. Brustwirbels und ein Leben im Rollstuhl.


Das ist die Geschichte von Philipp Bonadimann, Leiter der Ausgabestelle der VGKK, die er Schülerinnen und Schülern des BORG Schoren im Rahmen des Projekts „Behindertensport bewegt!“ erzählt. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Österreichische Behindertensportverband möchten mit dem Projekt möglichst viele Menschen mit Behinderung für regelmäßige Bewegung und Sport gewinnen und möglichst viele Menschen für die positive Bedeutung des Behindertensports sensibilisieren.


Besonders wenn eine Behinderung erst im Laufe des Lebens entsteht, sind die Unterstützung und das Verständnis anderer von großer Bedeutung. Viele finden diese Unterstützung im Sport wieder und genau hier setzt das Projekt „Behindertensport bewegt!“ an. Mit Hilfe von Sport können Menschen mit Behinderung lernen damit besser umzugehen und ihre Fertigkeiten zu stärken. Ihre Lebensqualität wird gesteigert und soziale Kontakte mit anderen Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung, werden geknüpft.


Am BORG Schoren probierten Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an verschiedenen Stationen die unterschiedlichsten Sportarten für Menschen mit Behinderungen aus. Dabei betreuten sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Österreichischen Behindertensportverbandes (ÖBSV). Das Angebot reichte von einem Parcours und Basketball für Rollstuhlfahrer über Sportschießen und Fußball für Blinde bis hin zum Klettern und Federball. Nur ein kleiner Teil, wenn man bedenkt, dass das Sportangebot des ÖBSV bis zu 40 Sportarten umfasst.


Gastredner auf der Veranstaltung waren neben Philipp Bonadimann auch:

  • Martin HABACHER, Social Media-Berater
  • Matthias BOGNER, Generalsekretär Österreichischer Behindertensportverband
  • Mag. Michael Zangerl, Landessportdirektor von Vorarlberg
  • Josef FINK, Präsident des Behindertensportverbandes Vorarlberg


Neben Spaß beim Ausprobieren der verschiedenen Sportarten, sind auch die Erfahrungen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei gewonnen haben, ein wichtiger Grundstein für einen bewussten Umgang mit Behinderungen.