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Wiedereingliederungs-Teilzeit

Nach einem langen Krankenstand ist die Rückkehr an den Arbeitsplatz oft schwierig. Um Rückfälle zu vermeiden und einen Wiedereinstieg in den Berufsalltag zu ermöglichen, gibt es seit 1.07.2017 die Wiedereingliederungs-Teilzeit.


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Was ist die Wiedereingliederungs-Teilzeit?

Als Dienstnehmer sind Sie während der Wiedereingliederungs-Teilzeit weiter vollversichert. Das bedeutet, dass Sie kranken, pensions- und unfallversichert sind.


Die Basis dafür ist das tatsächliche beitragspflichtige Entgelt und die im Verhältnis Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung gebührenden Sonderzahlungen.


Sie müssen die Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge während der Dauer der Wiedereingliederungsteilzeit in voller Höhe zahlen. Das bedeutet, dass die Grundlage Ihr monatliches Entgelt und die Sonderzahlungen vor Herabsetzung der Normalarbeitszeit ist.


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Was ist das Wiedereingliederungs-Geld?

Um Ihren Einkommensverlust durch die befristete Stundenreduktion auszugleichen, erhalten Sie das Wiedereingliederungs-Geld.


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Wann bekomme ich das Wiedereingliederungs-Geld?

Sie bekommen zusätzlich zu Ihrem Verdienst aus der Teilzeitbeschäftigung ein Wiedereingliederungs-Geld. Dieses bekommen Sie nur während der Wiedereingliederungs-Teilzeit. Ihr Dienstnehmer muss das Wiedereingliederungs-Geld beantragen. Dieser zahlt das Wiedereingliederungs-Geld auch 28 Tage im Nachhinein aus.


Ihr WiedereingliederungsGeld errechnet sich aus dem erhöhten Krankengeld. Dieses ist entsprechend der Herabsetzung Ihrer normalen Arbeitszeit zu aliquotieren.


Beispiel: Verringern Sie Ihre Arbeitszeit um die Hälfte, so bekommen Sie ein Wiedereingliederungs-Geld von 50% des erhöhten Krankengeldes.


Weitere Informationen zur Wiedereingliederungs-Teilzeit sowie eine umfangreiche Broschüre des Sozialministeriums finden Sie hier.