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Kokosfett - Doch nicht so gesund?


Kokosfett oder Palmöl/-fett weisen einen höheren Gehalt an gesättigten Fettsäuren auf als Rapsöl (siehe Tabelle). Wenn Sie zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich nehmen, wirkt sich das unter anderem ungünstig auf den Cholesterinspiegel aus. Denn sie erhöhen vor allem das „schlechte“ LDL-Cholesterin. Dies führt dann zu mehr Artherienverkalkung. (Elmadfa, 2004).

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die Zufuhr von gesättigten Fettsäuren zu beschränken (auf 7 % bis 10 % der Gesamtmenge). Nehmen Sie maximal 10% der Gesamtenergiezufuhr durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich. (DGE, 2015).

Bevorzugen Sie hochwertige Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Diese senken unter anderem die Konzentration des LDL-Cholesterins im Blut (Elmadfa, 2004). Wir empfehlen zum Beispiel folgende Öle: Lein-, Raps-, Walnuss-, Soja- und Olivenöl. Am besten ist es, immer wieder verschiedene Öle zu verwenden.

Aufschlüsselung der Öle nach dem Bundeslebensmittelschlüssel oder der österreichischen Nährwerttabelle:

           Palmöl/-fett
KokosfettRapsöl
mg/100g
gesättigte FS46462871135990
Cholesterin 112
Omega 328709667
Omega 6956016501933
Laurinsäure191443000
Palmitinsäure  4015285002589
Myristinsäure   
95616900370
Stearinsäure   
458928001479
Ölsäure   
38622660061427
Linolsäure   
9560165019333
Linolensäure   
28709667
Arachinsäure   
382942739
Eicosensäure   
19101676
Erucasäure   
11910223
langkettige FS9560082069999900
mittelkettige FS0132000
mehrfach ungesättigte FS9847165029000
einfach ungesättigte FS
39291697765000