Das Rehabilitationsgeld (Reha-Geld) können Personen mit Geburtsdatum ab 01.01.1964 erhalten, die vorübergehend (mindestens sechs Monate) aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können. Diese Geldleistung soll die Betroffenen unterstützen, wieder arbeitsfähig zu werden.


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Wer hat Anspruch auf Reha-Geld?

Wenn Sie jede dieser Voraussetzungen erfüllen, erhalten Sie Reha-Geld:

  • wenn vorübergehend eine Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit für mindestens sechs Monate festgestellt ist. Dafür ist ein Bescheid der Pensionsversicherung erforderlich.
  • wenn eine berufliche Rehabilitation nicht zumutbar und zweckmäßig ist.
  • wenn Sie am 01.01.2014 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


Wenn Sie weitere Fragen zu Rehabilitationsleistungen oder zur Pension haben, wenden Sie sich bitte an die Pensionsversicherung.


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Höhe und Dauer

Sie erhalten Reha-Geld,

  • in Höhe des Krankengeldes.
  • ab dem 43. Tag das erhöhte Krankengeld.
  • mindestens jedoch einen Betrag in Höhe der Ausgleichzulage für Alleinstehende (2018: 909,42 €), wenn Ihr Wohnsitz im Inland liegt.


Das Reha-Geld steht Ihnen für die Dauer der vorübergehenden Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit zu.


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Reha-Geld bei gleichzeitigem Einkommen

Wenn Sie Reha-Geld beziehen und gleichzeitig ein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze erhalten, bekommen Sie nur einen Teil des Reha-Geldes. Informationen zur Höhe erhalten Sie zu unseren Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 (0)50 84 55-2430 oder per E-Mail unter arbeitsunfaehigkeit@vgkk.at .


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Beratung (Case Management)

Wenn Sie Anspruch auf Reha-Geld haben, werden Sie von unseren BeraterInnen (Case ManagerInnen) kontaktiert und zu einem Termin eingeladen. Dort besprechen wir mit Ihnen den Bedarf an medizinischen Maßnahmen und erstellen einen Hilfeplan.


Info

Bitte beachten Sie:
Sie sind verpflichtet, die vereinbarten Maßnahmen konsequent umzusetzen, um dadurch Ihre Arbeitsfähigkeit wiederzuerlangen. Anderenfalls kann die Pensionsversicherung das Reha-Geld wieder entziehen.