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ABS - Arzneimittel-Bewilligungs-Service

Mit dem ABS können Ärzte um Kostenübernahme für Arzneimittel auf elektronischem Wege ansuchen. Das erspart den Versicherten den Weg zur Kasse.

Medikamente

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Wie funktioniert ABS?


Eine Bewilligung erfolgt in wenigen Schritten:

  1. Ein Arzt stellt eine Bewilligungsanfrage.
  2. Wir senden unsere Entscheidung an den Arzt zurück.
  3. Der Arzt bekommt die Antwort und stellt das Rezept aus.
  4. Der Arzt sieht den Status der einzelnen Bewilligungsanfragen. 

 

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Wann werden Anfragen bearbeitet?

Wir antworten so rasch wie möglich. Die Erledigung erfolgt innerhalb von 30 Minuten.

Montag bis Freitag:  7:00 - 19:30 Uhr
Samstag:                    8:00 - 12:30 Uhr

Trifft eine Bewilligungsanfrage außerhalb dieser Zeiten ein, bearbeiten wir sie am Morgen des nächsten Arbeitstages.

Unsere Ärzte der VGKK bearbeiten Anfragen bis 15:30 Uhr. Ab 15:30 Uhr und am Samstag genehmigen Ärzte eines Zentrums außerhalb Vorarlbergs die Anträge.


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Was soll der Arzt beachten?

Verwenden Sie klare Angaben zur Diagnose und bereits erhaltenen Therapien und begründen Sie auch Ihre Therapieentscheidung. Dadurch verkürzt sich die Antwortzeit wesentlich.

Unvollständige Anträge oder solche ohne ausreichende Begründung müssen wir „abgelehnt“ zurückschicken. In solchen Fällen kann der Arzt eine neue Anfrage stellen, welche genauer begründet sein muss.


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Werden Daten gespeichert?

Wir archivieren die Anträge und die Antworten elektronisch. Wir brauchen die Aufzeichnungen für die Abstimmung bei der Abrechnung.


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Wie ist der weitere Ablauf?

Liegt dem Arzt die Bewilligung vor, druckt er/sie das Rezept aus und gibt es Ihnen. Antworten wir nicht innerhalb von 30 Minuten, bekommen Sie das Rezept auch ohne Bewilligung.

Auch bei einer technischen Störung über 15 Minuten erhält der Patient das Rezept ohne Bewilligung. Es ist wichtig, dass der Arzt den Antrag in seiner Kartei dokumentiert.

Apotheken geben das Arzneimittel auf Kassenkosten ab, wenn ein gültiges Kassenrezept vorliegt. Apotheken müssen die Bewilligung nicht kontrollieren.


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Gibt es Ausnahmen?

Für ausländische Arzneimittel braucht der Apotheker die Bewilligung. Dies gilt auch für Heilnahrungen und ähnliche Produkte.


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Wann darf ein Vertragsarzt ein Privatrezept ausstellen?

Verschreibt der Arzt ein Medikament, welches die Kasse nicht bezahlt, muss er/sie ein Privatrezept verwenden. Zum Beispiel sind Empfängnisverhütung, erektionssteigernde Präparate, Impfstoffe, Nikotinentwöhnung oder Vitamine keine Leistung der Kasse.

Ein Privatrezept muss klar als solches erkennbar sein. Ein Arzt darf aber kein Privatrezept ausstellen, nur weil er die Bewilligungsanfrage umgehen will. Der Arzt hat sich vertraglich verpflichtet, die Regeln einzuhalten. Befolgt er dies nicht, können wir Rückforderungen stellen.


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Wann ist eine Langzeitbewilligung sinnvoll?

Wenn ein Versicherter ein Medikament über längere Zeit in derselben Dosierung einnehmen muss, kann der Arzt eine Langzeitbewilligung ansuchen.

Eine Langzeitbewilligung ist nicht möglich:

  • für Präparate aus dem Ausland (fehlende Pharmanummer)
  • für Krankenanstalten
  • bei fehlender Angabe der Dosierung

 

Die Verwaltung der Langzeitbewilligungen erfolgt elektronisch.

Die ABS-Anwendung „Langzeitbewilligung abfragen“ bietet dem Verordner eine komfortable und sehr schnelle Lösung zur Abfrage.


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Wie findet der Verordner ein Medikament im ABS?

Durch die Suchfunktion bei der Eingabe des Medikaments ordnet das ABS ein Präparat eindeutig zu. Der Verordner muss die ersten vier Zeichen im Feld Medikament eingeben. Im Feld [Suchen] kann der Arzt  nach dem jeweiligen Medikament suchen. Aus der Liste der gefundenen Medikamente kann er dann das Passende auswählen.

Bei technischen Fragen (zum Beispiel bei Störfällen) wenden Sie sich an die e-card-Servicehotline. Diese ist unter der Telefonnummer +43 (0)50 12 43 32-2 erreichbar. Auch unser medizinische Dienst berät Sie bei weiteren Fragen gerne.