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Rauch-Stopp


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Rauchen belastet die Gesundheit

Nikotin ist eine Substanz, die anregend auf das Gehirn wirkt. Raucherinnen und Raucher fühlen sich dadurch weniger angespannt, ruhiger und positiver.

Doch neben dem Nikotin sind es auch die mehr als 4.000 krankmachenden Substanzen, die zu einem deutlichen Gesundheitsrisiko führen.

Unter den Schadstoffen sind:

  • Ammoniak
  • Blausäure
  • Kohlenmonoxid
  • Dioxin
  • radioaktives Polonium-210


Bei 50 der 4.000 Substanzen ist nachgewiesen, dass sie Krebs erregend sind.

Rauchen kann bis zu 40 verschiedene Krankheiten hervorrufen. Die Schadstoffe führen zu Kurzatmigkeit, einer schlechteren Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Körpers.

Sie sind Ursache für:

  • Unfruchtbarkeit und Impotenz
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • hoher Blutdruck 
  • Lungenkrebs
  • erhöhtes Herzinfarkt- und Thromboserisiko bei Frauen, die die Antibabypille nehmen


Ungefähr die Hälfte aller Raucher stirbt bereits im mittleren Alter zwischen 35 und 69 Jahren.

Durch das Rauchen gehen im Durchschnitt acht Jahre verloren
.

Die meisten, die wegen des Rauchens sterben, waren keine schweren Raucher/Raucherinnen. Sie haben aber schon als Jugendliche mit dem Tabakkonsum begonnen.

Sofortwirkungen des Rauchens sind:

  • gereizte Augen
  • trockene Mund- und Nasenschleimhaut
  • schlecht durchblutete, matt wirkende Haut
  • Verschlechterung des Geschmacksinns


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5 Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören

  1. Bereits am ersten Tag nach dem Aufhören sinkt das Risiko einer Herzattacke.
  2. Innerhalb von zwei Wochen verbessert sich der Geruchs- und Geschmackssinn.
  3. Nach zwei Wochen bis drei Monaten haben sich die Blutzirkulation verbessert und die Lungenkapazität gesteigert.
  4. Nach fünf Jahren sinkt das Herzinfarktrisiko beinahe auf das eines Nichtrauchers/einer Nichtraucherin.
  5. Nach fünf bis zehn Jahren ist das Lungenkrebsrisiko nur mehr halb so hoch.


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Was Sie tun können

  • Entscheiden Sie, jetzt mit dem Rauchen aufzuhören. Langsames Abgewöhnen führt fast nie zum Erfolg. Der beste Tag um aufzuhören ist heute.
  • Notieren Sie sich Gründe, weshalb Sie mit dem Rauchen aufhören wollen.
  • Vermeiden Sie während des Abgewöhnens sogenannte Rauchersituationen zu denen es nach dem Essen, beim Telefonieren und unter Stress kommen kann. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, gelingt dies am besten in einer Zeit körperlicher und geistiger Entspannung, etwa im Urlaub. 
  • Denken Sie daran, dass Sie ohne den blauen Dunst körperlich gesünder sind. Sie sehen auch besser und frischer aus. Sie riechen nicht mehr nach Zigaretten.
  • Suchen Sie Menschen (Familie, Freunde, Arzt), die Sie unterstützen.
  • Gönnen Sie sich von dem Geld, das Sie für Zigaretten ausgegeben hätten, etwas, das Ihnen Freude macht. Oder Sie werfen das gewonnene Geld in ein Sparschwein. Schon nach wenigen Monaten können Sie sich einen erholsamen Urlaub leisten.
  • Betreiben Sie viel Sport und gehen Sie an die frische Luft.
  • Keine Angst, dass sich mehr Stress und Unruhe einstellen, wenn keine Zigaretten bereitstehen. Auf längere Sicht erholt sich das Immunsystem. Sie werden leistungsfähiger.
  • Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis führen dem Körper während der harten Zeit des Abgewöhnens kleine Mengen Nikotin zu. Damit nimmt Ihr Rauchverlangen ab.


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Passivrauch für Kinder

Rauchende Eltern gefährden ihren Nachwuchs besonders. Bei ihnen steigt das Risiko für plötzlichen Kindstod, Asthma, Mittelohrentzündung und Übergewicht. Passivrauchen kann schon während der Schwangerschaft zu einer Totgeburt, zu vorzeitigen Wehen und zur Frühgeburt führen.


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Auch "Light"-Zigaretten sind schädlich

Auch der Griff zur leichten Zigarette hilft nichts: Durch den geringeren Nikotingehalt werden Sie dafür intensiver rauchen.


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Nichtrauchen und schlank bleiben

Um als Nichtraucher schlank zu bleiben, beachten Sie folgende Tipps:

  • essen Sie ausgewogene Kost
  • trinken Sie ein Glas Wasser vor den Mahlzeiten
  • wiegen Sie sich wöchentlich
  • kauen Sie zuckerfreien Kaugummi, statt Süßes zu essen
  • essen Sie viel Salat und rohes Gemüse.