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Dauer und Höhe des Krankengeldes

Die VGKK bezahlt Krankengeld bis zu einer Dauer von 26 Wochen. Die Dauer kann sich auf ein Jahr erhöhen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie innerhalb der letzten 12 Monate vor Eintritt des Versicherungsfalles 6 Monate versichert waren.

Über die Dauer von 26 Wochen hinaus erhalten Sie Krankengeld höchstens bis zur Zuerkennung einer Pension (Bescheid).

Das Krankengeld beträgt ab dem 4. Tag des Krankenstandes 50 % des Bruttoeinkommens. Ab dem 43. Tag sind es 60 % bis maximal 75 % des Bruttoeinkommens. Die Höhe hängt von der Zahl der Angehörigen ab. Dies gilt auch für mehrfach geringfügig Beschäftigte mit einem monatlichen Gesamteinkommen über 438,05 € oder wenn sie neben einer Vollversicherung eine oder mehrere geringfügige Beschäftigungen ausüben.

Geringfügig Beschäftigte, die eine Selbstversicherung nach § 19a ASVG abgeschlossen haben, erhalten ein fixes tägliches Krankengeld von 5,24 €.

Bei diesem Personenkreis erhöht sich das Krankengeld ab dem 43. Tag nicht.


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Zahlung des Krankengeldes

Sie erhalten das Krankengeld 28 Tage nach Beginn des Krankengeldbezuges mit Banküberweisung.


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Ruhen des Krankengeldes

Der Anspruch auf Krankengeld ruht, solange

  • die Arbeitsunfähigkeit der VGKK nicht gemeldet ist.
  • Anspruch auf Zahlung von mehr als 50 % der vollen Geld- und Sachbezüge gegeben ist. Besteht ein Anspruch auf Zahlung von 50 % dieser Bezüge, ruht das Krankengeld zur Hälfte.
  • Anspruch auf eine Urlaubsentschädigung oder eine Kündigungsentschädigung besteht.
  • Anspruch auf Übergangsgeld besteht.
  • der Versicherte Präsenz- oder Zivildienst leistet  der Versicherte als Zeitsoldat in der Krankenversicherung teilversichert ist.

 

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Lohnsteuerpflicht

Das tägliche Krankengeld ist bis zu einem Betrag von 30 € steuerfrei. Bei darüber liegenden Beträgen fällt Lohnsteuer von 25 % an. Auf der Auszahlungsbestätigung der VGKK ist der als Lohnsteuer einbehaltene Betrag deutlich erkennbar angegeben. Ab einer bestimmten Krankengeldhöhe kann es zu einer Lohnsteuernachzahlung kommen.


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AU-Meldungen aus Staaten mit bilateralem Abkommen

Bilaterale Abkommen liegen mit der Türkei, Serbien, Bosnien und Mazedonien vor.
Die VGKK erkennt die Krankmeldungen aus diesen Ländern nur mit dem jeweils ausgefüllten Formular an.

Für  Serbien:SRB/A7 -Formular
Für die Türkei: 
TR/A7 - Formular
Für Bosnien:BHI/A7 - Formular
Für Mazedonien:MK/A7 – Formular


Lassen Sie die Krankmeldung vom ausländischen Krankenversicherungs-Träger im Formblatt bestätigen. Bitte senden Sie uns beide Unterlagen gemeinsam zu.