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e-card gehört immer ins Urlaubsgepäck

In den meisten (europäischen) Winter-Ferienorten sind VGKKVersicherte geschützt

Reisekoffer

Die Urlaubsplanung ist abgeschlossen, letzte Details werden geklärt, dann kann es losgehen mit dem Ski- bzw. Winterurlaub. Niemand wünscht es sich oder denkt möglicherweise im Vorfeld daran, aber für den Fall einer Erkrankung oder eines Unfalles am Urlaubsort sollte die e-card im Gepäck unter keinen Umständen fehlen.


Sie garantiert sowohl in Österreich und auch in den meisten europäischen Urlaubsländern eine entsprechende Behandlung. In Österreich ist es wichtig, dass Versicherte die e-card dem Vertragsarzt/der -ärztin bzw. im Krankenhaus vorweisen und ausdrücklich erwähnen, dass sie sich im Urlaub befinden. Damit ist gesichert, dass die Quartalsregelung nicht verletzt wird. Diese sieht z. B. vor, dass pro Quartal ein praktischer Arzt etc. aufgesucht werden kann.


Wer sich im Ausland verletzt bzw. erkrankt, sollte die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) ebenfalls vor der Behandlung vorlegen. Die EKVK befindet sich auf der Rückseite (blaue Seite) der e-card. Akzeptiert wird sie in der gesamten EU, in der Schweiz, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Serbien,
Mazedonien, Norwegen, Island und Liechtenstein. Für Reisen in die Türkei ist ein Urlaubskrankenschein notwendig. Dieser ist bei der VGKK erhältlich.


Damit die Abrechnung auch über die EKVK erfolgen kann, müssen alle Felder auf der blauen Seite der e-card ausgefüllt sein. Sollte das nicht der Fall sein, ist bei der VGKK eine provisorische Ersatzbescheinigung zu beantragen.


Vorsicht bei Transporten
Verletzt sich ein Versicherter während des Urlaubs in Österreich so schwer, dass ein  Transport mit dem Auto nicht möglich ist, übernimmt die VGKK die Transportkosten in das nächstgelegene Krankenhaus bzw. zum nächsten Arzt/Ärztin. Die Übernahme von Kosten für den Abtransport vom Berg – z. B. mit dem Hubschrauber – sind der VGKK gesetzlich verboten. Ausnahmen sind nur möglich, wenn es sich um
schwerwiegende oder lebensbedrohliche Verletzungen handelt. Die medizinische Notwendigkeit für den Flugtransport muss jedoch bescheinigt und vom medizinischen Dienst der VGKK anerkannt werden.


Die VGKK empfiehlt jenen Personen, die viel Freizeitsport betreiben und öfter z. B. auf den Skipisten und in den Bergen unterwegs sind, eine eigene Versicherung abzuschließen. Derartige Versicherungsleistungen können beispielsweise bei Kreditkartenverträgen inkludiert sein. Weitere Institutionen, bei denen eine preisgünstige Bergekosten-Versicherung möglich bzw. mit der die Mitgliedschaft verbunden ist:


Alpenverein, Naturfreunde
Bergrettung und ÖSV
ÖAMTC, ARBÖ


Details zu den Bedingungen und Leistungen in diesem Zusammenhang erfahren Sie bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, Kreditkartenfirma oder Vereinsorganisation.


Für mehr und genauere Informationen zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung erkundigen Sie sich auf unserer Website oder wenden Sie sich direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn bzw. den Servicestellen.


09. Februar 2017