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Sicherheit im Krankheitsfall

Krankengeld kompensiert Lohnausfälle aufgrund von Krankheit

Geldscheine

Mit rund 26,7 Millionen Euro hat die Vorarlberger Gebietskrankenkasse im Vorjahr ihre Versicherten aufgrund einer Erkrankung mit Krankengeld unterstützt. Damit sollen entstandene Lohnausfälle kompensiert bzw. minimiert werden. Für Betroffene ist das ein wesentlicher Beitrag, um – neben ärztlicher Hilfe, Spitalsaufenthalten, Medikamenten etc. - auch eine finanziell möglichst sorgenfreie Genesung zu garantieren.


Bei einer Erkrankung und Wegfall des Einkommens erhalten Betroffene für eine jeweils gesetzlich geregelte Zeit zunächst die so genannte Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Wenn die Erkrankung länger dauert und dieser Anspruch endet, springt die soziale Krankenversicherung mit dem Krankengeld ein. Aber auch dieses wird nicht unbegrenzt ausbezahlt.  Grundsätzlich ist dafür eine Dauer von 26 Wochen vorgesehen. Diese Zeit verlängert sich auf 52 Wochen, wenn der Erkrankte innerhalb der letzten zwölf Monate zumindest sechs Monate versichert war.


Die Höhe des Krankengeldes wird folgendermaßen berechnet: Ab dem 4. Tag der „Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit“ beträgt es 50 Prozent der Bemessungsgrundlage. Das ist das durchschnittliche beitragspflichtige Einkommen des Betroffenen. Ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit erhöht sich das Krankengeld auf 60 bis max. 75 Prozent der Bemessungsgrundlage. Das ist abhängig von der Zahl der mitversicherten, anspruchsberechtigten Angehörigen.


Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird das Krankengeld auf Antrag mittels Banküberweisung ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt vierwöchentlich jeweils im Nachhinein.


Die Auszahlung des Krankengeldes kann unter bestimmten Voraussetzungen ruhend gestellt werden.


Alle Informationen zum Bezug von Krankengeld sind hier ersichtlich. Selbstverständlich stehen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn und den Servicestellen für Auskünfte gerne zur Verfügung.


11. November 2016