DRUCKEN

Beschäftigung im Ausland - Grenzgänger


Wird eine Tätigkeit im Ausland ausgeübt, stellt sich sowohl für den/die Beschäftigte/n als auch seine/n Dienstgeber/in bzw. für den/die Selbständige/n die wichtige Frage, welchen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften die Tätigkeit unterliegt bzw. welche Regelungen berücksichtigt werden müssen.


Grundsätzlich gilt für die Sozialversicherung das „Territorialitätsprinzip“. Sie unterliegen immer jenem Sozialversicherungssystem, in dem Sie tätig sind, unabhängig davon, wo sie wohnen.
Durchbrochen wird dieser Grundsatz von dem „Ausstrahlungsprinzip“. Dieses besagt, dass bei einer vorübergehenden Tätigkeit im Ausland weiterhin die inländischen Rechtsvorschriften anzuwenden sind. Vor allem innerhalb der EU gibt es detaillierte Regelungen für Tätigkeiten in zwei oder mehr Staaten, oder wenn Sie „entsendet“ werden.

up

Vorübergehende Entsendung

linkEntsendung in einen Mitgliedsstaat der EU, dem EWR oder in die Schweiz

linkEntsendung in einen Vertragsstaat (bilaterale Abkommen)

linkEntsendung in einen Staat, mit dem kein Abkommen besteht

 

up

Erwerbstätigkeit in mehreren Staaten

linkErwerbstätigkeit in mehreren Staaten für einen Arbeitgeber

linkErwerbstätigkeit in mehreren Staaten für mehrere Arbeitgeber


up

Beschäftigung im Ausland

linkAusschließliche Beschäftigung im Ausland

linkGrenzgänger nach Liechtenstein und in die Schweiz