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Kieferregulierung


Kieferregulierung für Kinder und Jugendliche („Gratiszahnspange“)

 

Seit 1. Juli 2015 werden die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der Kasse übernommen, wenn eine schwerwiegende Zahn- oder Kieferfehlstellung besteht.

 

Diese Behandlungsnotwendigkeit ist nach dem Index of Orthodontic Treatment Need (IOTN-Grad) bei einem Schweregrad 4 oder 5 gegeben. Die Feststellung welcher Grad der Fehlstellung vorliegt, ist von der Kieferorthopädin/dem Kieferorthopäden vorzunehmen.

 

Leistungen:

 

  • Feststellung, ob eine schwerwiegende Fehlstellung nach IOTN 4 oder 5 vorliegt
  • Frühkindliche, kieferorthopädische Behandlung ab dem 6. Lebensjahr
  • Festsitzende, kieferorthopädische Behandlung zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr 

 

Die Leistungen werden bei Kieferorthopädinnen und Kieferorthopäden angeboten, die einen Vertrag mit der Kasse abgeschlossen haben. Eine Auflistung ist auf unserer Homepage unter linkVerzeichnis der Vertragskieferorthopäden (59.0 KB)  ersichtlich. Bei der Behandlung durch eine Vertragskieferorthopädin/einen Vertragskieferorthopäden ist keine Vorbewilligung der Kasse erforderlich.

 

Wird eine Wahlkieferorthopädin/ein Wahlkieferorthopäde in Anspruch genommen, ist unter Vorlage aller diagnostischen Unterlagen eine Vorbewilligung der Kasse erforderlich. Gegebenenfalls leistet die Kasse eine Kostenerstattung im Ausmaß von 80 % der vertraglich festgelegten Tarife.

   

Kieferregulierungen die nicht unter die „Gratiszahnspange“ fallen


Die VGKK erbringt Leistungen für Kieferregulierungen (kieferorthopädische Behandlungen) im Rahmen von Verträgen gemäß Anhang 1 zur Satzung sowie durch Zuschüsse nach Anhang 5 zur Satzung, sofern die jeweilige Behandlung mit geeigneten Mitteln erfolgt. Maßstab ist der jeweils aktuelle Stand der medizinischen Wissenschaft.


Bei Vertragsleistungen sind vom Versicherten (Angehörigen) folgende Zuzahlungen zu entrichten:

  • für vertraglich geregelte kieferorthopädische Behandlungen pro Behandlungsjahr 30 % der Kosten, höchstens 30 % des jeweiligen Tarifes
  • für Reparaturen an kieferorthopädischen Apparaten 25 % der Kosten, höchstens aber 25 % des jeweiligen Tarifes


Bei vertraglich nicht geregelten kieferorthopädischen Behandlungen leistet die VGKK einen Zuschuss:

  • pro Behandlungsjahr 70 % der Kosten, höchstens jedoch 70 % jenes Tarifes, der für vertraglich geregelte kieferorthopädische Behandlungen vorgesehen ist.


Kosten für kieferorthopädische Behandlungen übernimmt die VGKK nur nach vorheriger Genehmigung durch den Chefzahnarzt.

Tarif 2016
in €
Kassen-
anteil
Versicherten-
anteil
Kieferorthopädische
Behandlung pro Behandlungsjahr
868,00 607,60 260,40


Weitere Informationen sind der Satzung der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (§ 32 Anhänge 1 und 5) zu entnehmen.