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Beschäftigung im Ausland - Grenzgänger

Wird eine Tätigkeit im Ausland ausgeübt, stellt sich sowohl für den/die Beschäftigte/n als auch seine/n Dienstgeber/in bzw. für den/die Selbständige/n die wichtige Frage, welchen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften die Tätigkeit unterliegt bzw. welche Regelungen berücksichtigt werden müssen.


Grundsätzlich gilt für die Sozialversicherung das „Territorialitätsprinzip“. Sie unterliegen immer jenem Sozialversicherungssystem, in dem Sie tätig sind, unabhängig davon, wo sie wohnen.
Durchbrochen wird dieser Grundsatz von dem „Ausstrahlungsprinzip“. Dieses besagt, dass bei einer vorübergehenden Tätigkeit im Ausland weiterhin die inländischen Rechtsvorschriften anzuwenden sind. Vor allem innerhalb der EU gibt es detaillierte Regelungen für Tätigkeiten in zwei oder mehr Staaten, oder wenn Sie „entsendet“ werden.