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Kostenfalle Hubschrauber-Bergung bei Sportunfällen

VGKK übernimmt Kosten nur in bestimmten Fällen –  Zusatzversicherung empfehlenswert 

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Sport und Freizeit können unter Umständen zu einem teuren Spaß werden, vor allem dann, wenn durch einen Unfall eine aufwendige Rettungsaktion notwendig ist.

Denn Bergungskosten und Kosten der Beförderung vom Berg ins Tal (z.B. Hubschrauber) gelten bei Unfällen im Zusammenhang mit Sport und Touristik grundsätzlich nicht als Leistung der Krankenversicherung.

 

Ausnahme: Eine pauschale Kostenübernahme durch die VGKK erfolgt dann, wenn der Versicherte sehr schwer oder lebensbedrohlich verletzt ist und der Krankentransport mit der Rettung nicht möglich ist und der Transport durch ein Vertragspartnerunternehmen (z.B. Bergrettung) erfolgt.

 

Die VGKK empfiehlt jenen Personen, die viel Freizeitsport betreiben und öfters z.B.  auf den Skipisten und in den Bergen unterwegs sind, eine eigene Versicherung abzuschließen. Derartige Versicherungsleistungen können beispielsweise  bei Kreditkartenverträgen inkludiert sein.

 

Weitere Institutionen, bei denen eine preisgünstige Bergekosten-Versicherung möglich bzw. mit der die Mitgliedschaft verbunden ist:

 

Alpenverein, Naturfreunde

Bergrettung und ÖSV

ÖAMTC, ARBÖ

 

Details zu den Bedingungen und Leistungen in diesem Zusammenhang erfahren Sie bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, Kreditkartenfirma oder Vereinsorganisation.

 

Für mehr und genauere Informationen zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung besuchen Sie unsere Homepage www.vgkk.at oder wenden Sie sich direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn bzw. den Servicestellen.


Dornbirn, 22. Jänner 2016