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Vorsorge: Männer haben Nachholbedarf

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse legt seit Jahren speziell einen Fokus auf die Gesundheitsförderung und Prävention.

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Eine wesentliche Säule ist dabei die jährliche Vorsorgeuntersuchung. Die Zahlen zeigen, dass das Interesse an der Vorsorgeuntersuchung über die Jahre hinweg zwar leicht ansteigt, Verbesserungspotenzial bzw. Luft nach oben bleibt jedoch sowohl für Frauen als auch bei Männern.

 

Während aber hingegen schon fast jede zweite Frau eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nimmt, sind bei den Männern die Werte ziemlich bescheidener, sie erreichen gerade einmal knapp 15 Prozent. Und das, obwohl die Inanspruchnahme der jährlichen Vorsorgeuntersuchung kostenlos ist.

Insgesamt haben im Jahr 2014 von den 236.627 VGKK-Versicherten 67.718 Frauen und Männer die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch genommen.

 

Eine Vorsorgeuntersuchung kann keine Krankheit verhindern oder heilen. Das Ziel ist jedoch, weit verbreitete Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz- und Kreislaufleiden frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen damit zu erhöhen.

  

„Wir laden alle, aber ganz besonders den männlichen Teil der Bevölkerung ein, die kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. Es zeigt sich immer wieder, dass Früherkennung die Heilungschancen erhöht“, fordert Manfred Brunner zu mehr Eigeninitiative auf.

„Seit der Einführung des Darmkrebsvorsorgeprogramms im Jahr 2007 konnte zum Beispiel in zahlreichen Fällen eine Darmkrebserkrankung rechtzeitig verhindert bzw. rechtzeitig behandelt werden. An diesem Beispiel zeigt sich, dass durch die Früherkennung in einem Vor- oder Frühstadium der Krebs mit nahezu 100prozentiger Heilungswahrscheinlichkeit behandelt werden kann“, so VGKK-Obmann Manfred Brunner.

 

Nehmen Sie das Angebot im eigenen Interesse wahr und nutzen Sie die kostenlose Inanspruchnahme der jährlichen Vorsorgeuntersuchung.

 

Die VGKK hat für die Vorsorgeuntersuchungen im Jahr 2014 rund 5,3 Millionen Euro ausgegeben.


Dornbirn, 30. Oktober 2015