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Elf Kieferorthopäden bieten "Gratiszahnspange" an

Der Start der Umsetzung der „Gratiszahnspange“ wird in Vorarlberg planmäßig am 1. Juli erfolgen. Elf Vertragskieferorthopäden werden die „Gratiszahnspange“ bei schweren Fehlstellungen (IOTN 4 und 5) für unter 18jährige anbieten.

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Der Präsident der Zahnärztekammer Vorarlberg,  MR Gerhart Bachmann und der Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Manfred Brunner, zeigen sich erfreut darüber, dass es in Vorarlberg gemeinsam gelungen ist, die ausgeschriebenen Stellen durch spezialisierte und erfahrene Kieferorthopäden zu besetzen und die Versorgung rechtzeitig anbieten zu können. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erläutert dazu Manfred Brunner. „Die bestmögliche Versorgung der PatientInnen ist damit auf jeden Fall gewährleistet.“

 

Für Manfred Brunner, der auf Bundesebene in die Verhandlungen eingebunden war,  ist mit dieser neuen Leistung im Bereich der medizinisch notwendigen Kieferregulierungen eine Versorgungslücke für Kinder und Jugendliche geschlossen worden. Die Regelung bedeute für  betroffene Familien zugleich eine erhebliche finanzielle Entlastung.

  

Die neuen Leistungen der Sozialversicherung ab 1. Juli 2015 umfassen:

 

  • Eine frühkindliche kieferorthopädische Behandlung durch Zahnärzte und Kieferorthopäden bei schweren Fehlstellungen, die im Normalfall frühestens ab dem 6. Lebensjahr erfolgt, wobei der bisher geltende Selbstbehalt (durchschnittlich 400 Euro) wegfallen wird.
  • Festsitzende Zahnspange ausschließlich durch (Vertrags)Kieferorthopäden bei Kindern und Jugendlichen zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr bei schwerwiegenden Fehlstellungen (IOTN 4 und 5).
  • Kieferorthopädische Erstberatung durch einen (Vertrags)Zahnarzt.
  • Feststellung, ob eine schwerwiegende Fehlstellung nach IOTN 4 oder 5 vorliegt durch (Vertrags)Kieferorthopäden.
  • Wegfall der bisherigen Bewilligung durch die Krankenkassen bei Behandlung durch (Vertrags)Kieferorthopäden.

 

Was Zahnfehlstellungen des Grades IOTN 3 anbelangt, wird die bisherige Praxis beibehalten. Das heißt, in  medizinisch begründbaren Fällen leistet die GKK einen Beitrag. Bei Härtefällen kann zusätzlich um Geld aus dem Unterstützungsfonds der VGKK bzw. des Landes angesucht werden. Kein Geld bzw. keine Unterstützung gibt es bei den Graden IOTN 1 und 2.

 

Nachstehend die elf Vertragskieferorthopäden, geordnet nach Bezirken:

 

Bezirk Bludenz    
Dr. Groinig Robert Bahnhofplatz 1a, 6700 Bludenz 05552/62411
     
Bezirk Bregenz    
Jüngling Fridtjof Bahnhofstraße 29, 6900 Bregenz 05574/58586
Dr. Winsauer Heinz Belruptstraße 59, 6900 Bregenz 05574/43000
     
Bezirk Dornbirn    
Dr. Dietz Oliver Franz-Michael-Felder-Str. 5, 6850 Dornbirn 05572/394344
DDr. Krassnig Matthias Maria-Theresien-Str. 19, 6890 Lustenau 05577/86900  
Dr. Schnell Thomas Färbergasse 15, 6850 Dornbirn 05572/52255
Dr. Szalay Alexander Am Kehlerpark 2, 6850 Dornbirn 05572/201407
     
Bezirk Feldkirch    
Dr. Matthias Johannes Marktplatz 11, 6800 Feldkirch 05522/72122
DDr. Steinhauser Gregor Bifangstraße 31a, 6800 Feldkirch 05522/84008
DDr. Steinhauser Ulrike Bifangstraße 31a, 6800 Feldkirch 05522/84008
Dr. Wüstner David Feldgasse 3/1, 6840 Götzis 05523/55022

                                                                                                                      

Dornbirn, 29. Juni 2015