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Rehageld


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Rehabilitationsgeld

Durch das Sozialrechts-Änderungsgesetz 2012 (SRÄG 2012; BGBl I 2013/3) wird von der Krankenkasse  das Rehabilitationsgeld jenen Personen gewährt:

  • für die von der Pensionsversicherung vorübergehend eine Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit für mindestens 6 Monate mit Bescheid festgestellt wurde
  • eine berufliche Rehabilitation nicht zumutbar und zweckmäßig ist
  • die am 1.1.2014 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben


Eine bereits zuerkannte befristete Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension bleibt für diesen Personenkreis bis zum Ablauf der Befristung aufrecht.

 

Für alle anderen Informationen (wie z.B. die Weitergewährung und Entziehung) ist die

 

Pensionsversicherungsanstalt zuständig.

 

Höhe und Dauer

Das Rehabilitationsgeld gebührt

  • in Höhe des Krankengeldes
  • ab dem 43. Tag im Ausmaß des erhöhten Krankengeldes
  • mindestens jedoch in der Höhe des Ausgleichzulagenrichtsatzes für Alleinstehende, wenn der Wohnsitz des/der Anspruchsberechtigten im Inland liegt.


Das Rehabilitationsgeld gebührt für die Dauer der vorübergehenden Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit.

 

Rehabilitationsgeld und Erwerbseinkommen

Wird während des Rehabilitationsgeldbezuges eine Erwerbstätigkeit mit einem monatlichen Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze ausgeübt, gebührt nur ein Teilrehabilitationsgeld.

    

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Case Management

Die/der Anspruchsberechtigte wird von der/dem zuständigen Case ManagerIn kontaktiert und eingeladen, damit der Bedarf der erforderlichen medizinischen Maßnahmen festgestellt und ein Versorgungsplan erstellt werden kann.
Die/der BezieherIn dieser Leistung ist verpflichtet, an der Umsetzung der medizinischen Maßnahmen zur Erlangung ihrer/seiner Arbeitsfähigkeit mitzuwirken. Anderenfalls kann das Rehabilitationsgeld vom Pensionsversicherungsträger entzogen werden.