Sie erwarten ein Kind? Wir unterstützen Sie! Sowie Medizinisch als auch finanziell. Denn durch die Auszahlung von Wochengeld sorgen wir für eine vollständige Abgeltung Ihres Verdienstentganges (Nettobezug plus aliquote Sonderzahlungen).

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Wer hat Anspruch auf Wochengeld

Weiblichen Versicherten gebührt für die letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung, für den Tag der Entbindung und für die ersten acht Wochen nach der Entbindung ein tägliches Wochengeld. Mütter nach Mehrlings-, Früh- oder Kaiserschnittgeburten erhalten nach der Entbindung das Wochengeld für zwölf Wochen.

Wird vom Amtsarzt oder dem Arbeitsinspektorat aus medizinischen Gründen (weil das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet wäre) ein vorzeitiges Beschäftigungsverbot ausgesprochen, besteht bereits ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf das Wochengeld. Diese Regelung gilt auch für Bezieherinnen einer Leistung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) oder nach dem Kinderbetreuungsgeldgesetz (KBGG).

Das Wochengeld wird alle vier Wochen im Nachhinein auf das von der Bezieherin angegebene Bankkonto überwiesen.

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Berechnung des Wochengeldes

Das Wochengeld gebührt Pflichtversicherten sowie den der Pflichtversicherung unterliegenden mehrfach geringfügig beschäftigten Dienstnehmerinnen (Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze) und solchen, die neben einer Vollversicherung eine oder mehrere geringfügige Beschäftigungen ausüben, in der Höhe des auf den Kalendertag entfallenden Teiles des durchschnittlichen in den letzten drei Kalendermonaten vor dem Eintritt des Versicherungsfalles der Mutterschaft gebührenden Arbeitsverdienstes, vermindert um die gesetzlichen Abzüge (Nettobezug). Sonderzahlungen sind bei der Bemessung des Wochengeldes so zu berücksichtigen, dass der ermittelte Nettoarbeitsverdienst um einen entsprechenden Prozentsatz (14 %, 17 % oder 21 %) erhöht wird.

Bezieherinnen einer Leistung nach dem Arbeitslosenversicherungs-gesetz erhalten das Wochengeld in Höhe des um 80 % erhöhten Tagsatzes. Bezieherinnen von pauschalem KBG erhalten das Wochengeld (nur unter bestimmten Voraussetzungen) in Höhe von 26,15 € (180 % des Tagsatzes von 14,53 €). Bezieherinnen von einkommensabhängigem KBG erhalten das Wochengeld (nur unter bestimmten Voraussetzungen) in Höhe des um 25 % erhöhten KBG.

Selbstversicherte gem. § 19 a ASVG erhalten ein Wochengeld nach festen Sätzen - diese werden jährlich angepasst (§ 162 Abs. 3 ASVG).

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Wann erfolgen die Wochengeldauszahlungen?

Die Wochengeldüberweisungen erfolgen regelmäßig alle 28 Kalendertage (gerechnet ab Beginn des Wochengeldanspruches im Nachhinein.

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Beantragung des Wochengeldes

Das Wochengeld wird nur auf Antrag gewährt. Auf dem Antrag auf Wochengeld bestätigt der behandelnde Arzt den voraussichtlichen Geburtstermin, der maßgeblich für den Beginn des Wochengeldbezuges ist. Bei vorzeitiger Wochenhilfe auf Grund eines Beschäftigungsverbotes ist auch das Zeugnis des Arbeitsinspektions- bzw. Amtsarztes vorzulegen.

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Wo erhalte ich den Wochengeld-Antrag?

Den Antrag auf Wochengeld erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt bzw. bei einer der Servicestellen der VGKK. Der Antrag ist vom Arzt und von der Antragstellerin vollständig auszufüllen und bei einer der Servicestellen der VGKK einzureichen.

Für weitere Informationen stehen die VGKK-Servicestellen sowie die Arbeitsgruppe Mutterschaft gerne zur Verfügung.