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Zahnprophylaxe


Max Prophylax



Vorarlberger Zahnprophylaxeprogramm "Max Prophylax"

Die VGKK setzt - gemeinsam mit den anderen sozialen Krankenversicherungsträgern und dem Land Vorarlberg - seit Jahren folgende umfangreiche und wirksame Zahnprophylaxemaßnahmen:

  • Beratung in den Wöchnerinnenstationen
  • Beratung bei Kinderärzten
  • Gruppenprophylaxe in Kindergärten, Schulen und Behinderteneinrichtungen
  • gruppenprophylaktische Reihenuntersuchungen

Ziel für das Jahr 2020:
80 % der 6-jährigen sind bei den Milchzähnen und 90 % der 12-jährigen sind bei den bleibenden Zähnen kariesfrei.

Dienstleister und Organisator:

Zahnprophylaxe Vorarlberg GmbH

Rheinstr. 61, 6900 Bregenz
Tel.: +43 (0) 664 80283552
Fax: +43 (0) 5574/202-91018
Mail: zpv@zpv.or.at
www.maxprophylax.at


Organisation
Zahngesundheitserziehung

Bereichsleitung
Dipl.-Päd. Birgit Rüf


Kariesvorbeugungsprogramm bei bestimmten VertragszahnärztInnen ( linkunter Vertragszahnärzte-Verzeichnis mit * gekennzeichnet)

Im Rahmen eines Zahnprophylaxe-Programmes zahlt die VGKK ihren Versicherten bzw. deren Angehörigen (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr) 50 % der Kosten einer mindestens 40-minütigen Grundschulung . Diese wird von bestimmten VertragszahnärztInnen und den VGKK-Zahnambulatorien angeboten und einmalig mit € 65,80 berechnet. Den Versicherten belasten nur € 32,90. Dabei werden der Zustand der Zähne und des Zahnfleisches analysiert sowie Aufklärung über Entstehung und Vermeidung von Zahn- und Mundkrankheiten wie Karies und Parodontitis vermittelt. Inkludiert ist die Entfernung aller weichen und harten Zahnbeläge sowie die Fluoridierung der Zähne.


In der Folge kann jährlich zweimal, frühestens zwei Wochen nach der ersten Sitzung, eine Wiederholung (Recall-Behandlung) durchgeführt werden. Der Zahnarzt zeigt dabei, wie die inzwischen erlernte Putztechnik weiter verbessert werden kann. Die VGKK übernimmt vom - € 43,80 betragenden - Tarif auch die Hälfte der Kosten für diese Recall-Sitzungen. Für den Patienten verbleiben somit nur noch EUR 21,90.


Als weitere Leistung im Rahmen dieses Kariesvorbeugungsprogrammes bietet die VGKK die Fissurenversiegelung an. Dabei wird der gesäuberte und getrocknete Zahnschmelz in den Fissuren, den natürlichen Furchen und Grübchen in der Zahnoberfläche, mit schwacher Phosphorsäure angeätzt. Dann wird ein Versiegelungskunststoff auf die angeätzte Schmelzoberfläche aufgebracht und lichtgehärtet. Gesetzt wird diese vor allem bei Kindern sinnvolle Maßnahme speziell bei den "Sechsern" und "Siebenern", die zu den "bleibenden" Zähnen gehören und am häufigsten von Zahnfäule angegriffen werden. Die Versiegelungskosten betragen pro Zahn € 28,80. Drei Viertel davon übernimmt die VGKK, der Patient braucht also nur € 7,20 zuzuzahlen.