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Hautschutz


Gerade dem Hautschutz muss in den Sommermonaten besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, da das gestiegene Hautkrebsrisiko durch die UV-A und UV-B Strahlung nicht zu unterschätzen ist.

Sonne bedeutet Leben. Der Umgang mit den wärmenden Strahlen wird aber immer mehr zum gesundheitlichen Risikofaktor. Die dünner werdende Ozonschicht, die aggressive UV-Strahlung und eine erfreulicherweise längere Lebenserwartung führen zu einem Anstieg der konsumierten Sonnenstunden - daher ist der Sonnenschutz für unser Wohlbefinden unerlässlich.

Ein weiterer Risikofaktor ist der zu häufige Solariumbesuch. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die UV-Strahlung knapp unter der Wasseroberfläche noch bis zu 50 Prozent ausmacht. Im Hochgebirge werden bis zu 85 Prozent der gefährlichen Strahlung vom Schnee reflektiert. Dies stellt eine Verdoppelung der UV-Menge für die Haut dar!

Ein Sonnenbrand ist ein verzweifelter Hilfeschrei der Haut. Für ihn ist vor allem das kurzwellige UV-B-Licht verantwortlich. Der Sonnenbrand ist kein Warnsignal, denn Schmerz und Rötung treten erst sechs bis vierundzwanzig Stunden nach der Sonneneinwirkung auf. Mit dieser Reaktion versucht die Haut, die krebsverursachende Zellteilung möglichst gering zu halten. Übersteigt die Strahlenintensität aber die Kapazität des Reparatursystems, sind die DNA-Schäden dauerhaft und führen im schlimmsten Fall zu Hautkrebs.

UV-A-Strahlen wiederum verursachen Lichtkrankheiten (z.B. Sonnenallergien). Sie dringen in tiefere Hautschichten vor und schädigen dort das Bindegewebe mit dem Effekt, dass die Haut schneller altert.


Welcher Hauttyp sind Sie?

TYP I
Merkmale:Rothaarig, Sommersprossen,
heller Teint, helle Augen
Reaktion:haut wird immer rot, bräunt nie

Sonnenschutzfaktor: mind. 12 - 15

TYP II
Merkmale:Blond, blauäugig, heller Teint
Reaktion:     Haut wird immer rot, bräunt selten
Sonnenschutzfaktor: mind. 8 - 10
TYP III
Merkmale:Brünett
Reaktion:

Haut wird manchmal rot,            
bräunt immer

Sonnenschutzfaktor: mind. 4 - 6
TYP IV
Merkmale:Dunkelhaarig, braune Augen    
Reaktion:Haut wird niemals rot,
aber immer braun
Sonnenschutzfaktor: mind. 4

TIPPS

  • Meiden Sie von 11:00 bis 15:00 Uhr jedes direkte Sonnenlicht, denn in dieser Zeitspanne werden 80 Prozent der gesamten Tages-UV-Strahlung freigesetzt
  • Bei den ersten Bäderbesuchen sollten Sie ein Sonnenschutzmittel mit höherem Schutzfaktor verwenden (LSF 15)
  • Verwenden Sie Sonnenschutzmittel entsprechend Ihrem Hauttyp
  • Auf Kinder kann die angeführte Kategorisierung nicht angewendet werden. Kinder brauchen mehr Schutz durch entsprechende Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sunblocker mit Lichtschutzfaktor 20
  • Je leichter Sie einen Sonnenbrand bekommen, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie viel Mal länger Sie mit dieser Sonnenschutzcreme in der Sonne bleiben können
  • Bei leichten Rötungen helfen kühlende Gels aus der Apotheke


Wenn's doch einmal zu viel war ...

Natürlich ist es am besten, sich keinen Sonnenbrand zu holen. Wenn das Sonnenbad doch einmal zu viel war, so hilft Tee, vor allem Grüner Tee. Tauchen Sie ein sauberes Tuch in eine Schüssel mit starkem, kalten Tee und bedecken Sie die verbrannte Stelle etwa 30 Minuten lang damit.

Eine weitere Hilfe gegen Sonnenbrand bietet Apfelessig. Geben Sie den Essig in eine Sprühflasche und besprühen sie damit den Sonnenbrand.

Erleichterung schaffen auch Hamamelis, Gurkenscheiben, Apfel- oder Kartoffelscheiben und Naturjoghurt. Auch der Saft der Aloe Vera-Pflanze ist ein natürliches Heilmittel bei leichtem Sonnenbrand.