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Fahrt- und Transportkosten


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Fahrtkosten

Wann werden Fahrtkosten ersetzt? 

Für Fahrten vom Wohnort zur nächstgelegenen geeigneten Behandlungsstelle (Ortsmitte zu Ortsmitte) gebührt  Ersatz , wenn die Entfernung mehr als 80 Kilometer beträgt und wenn die VGKK - zumindest teilweise - auch die Behandlungskosten übernimmt.

Braucht ein Kind bis zum 15. Lebensjahr oder eine erwachsene Person aus medizinischen Gründen eine Begleitung, wird auch für die Begleitperson ein Fahrtkostenersatz geleistet. 

Wie kommt man zum Fahrtkostenersatz? 

Die ärztliche Fahrtanordnung, die der behandelnde Arzt auszustellen hat, muss vollständig ausgefüllt eingereicht werden. Auf der Rückseite muss die Behandlung von der Behandlungsstelle mit Datum, Stempel und Unterschrift bestätigt sein.

Eine vorherige Bewilligung der VGKK ist erforderlich,

  • wenn die Behandlung in der nächstgelegenen Behandlungsstelle nicht durchgeführt werden kann und eine Fahrt zu einer weiter entfernten Behandlungsstelle notwendig wird
  • bei Fahrten mit einer Begleitperson, wenn der Patient älter als 15 Jahre ist sowie
  • bei Fahrten über die Landesgrenzen Vorarlbergs

Ausnahmen: Fahrten mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zur Klinik Innsbruck, wenn der Facharzt die Notwendigkeit bestätigt hat, und von der VGKK bewilligte Rehabilitationsaufenthalte (einkommensabhängig).

Höhe des Kostenersatzes 

Unabhängig davon, welches Verkehrsmittel tatsächlich benutzt wurde, werden pro Kilometer € 0,09 (bei Fahrten mit Begleitpersonen € 0,14) vergütet. Sind die tatsächlichen Kosten geringer, werden nur diese ersetzt.

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Transportkosten

Krankentransport mit Rotem Kreuz Wann werden Transportkosten ersetzt? 

Wird ärztlich bescheinigt, dass die gehunfähig erkrankte Person aufgrund ihres körperlichen oder geistigen Zustandes kein öffentliches Verkehrsmittel (auch nicht mit einer Begleitperson) benützen kann, übernimmt die VGKK im Inland Transportkosten (in der Regel ab Wohnsitz)

  • zur Anstaltspflege ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus bzw. zurück in die Wohnung der erkrankten Person oder
  • zur ambulanten Behandlung beim nächstgelegenen geeigneten Vertragsarzt bzw. in der nächstgelegenen geeigneten Vertragseinrichtung. 

Bei vorübergehendem Aufenthalt an einem anderen Ort als dem Hauptwohnsitz (z.B. Urlaubsort) werden die Kosten des Transportes nur in die diesem Ort nächstgelegene geeignete Krankenanstalt übernommen. 

Nicht übernommen werden Transportkosten

  • zur Inanspruchnahme  von Leistungen, die nicht der Krankenbehandlung dienen (z.B. Begutachtungen für die Pensions- oder Privatversicherungen)
  • zu Einrichtungen, deren Leistungen nicht in die Zuständigkeit der Kasse fallen (z.B. Verlegungen in Alters- und Pflegeheime, amtsärztliche Untersuchungen)
  • zur Inanspruchnahme von Kur- und Erholungsaufenthalten

Art des Verkehrsmittels

Auf der Transportanordnungen ist ärztlich zu bestätigen, ob der Transport durch sanitätsdienstlich ausgebildetes Personal begleitet werden muss oder nicht .
Nach Möglichkeit soll für den Transport ein privates Kfz verwendet werden. Für Transporte zu einer nicht nächstgelegenen Behandlungsstelle mit Vertrag der Kasse bzw. über die Landesgrenzen Vorarlbergs empfiehlt sich dringend die vorherige Einholung einer Transportbewilligung durch die VGKK.

Wie kommt man zum Transportkostenersatz? 

Die ärztliche Transportanordnung muss vollständig ausgefüllt sein. Auf der Rückseite ist von der Behandlungsstelle jede Behandlung mit Stempel, Datum und Unterschrift zu bestätigen. 

Bei Inanspruchnahme eines Vertragspartners (z.B. Rotes Kreuz, Taxi) werden die Kosten direkt mit der VGKK verrechnet. Kosten für die Benützung eines privaten Kfz werden bei Vorlage einer vollständig ausgefüllten ärztlichen Transportkostenanordnung und Befürwortung durch den vertrauensärztlichen Dienst durch die Kundenschalter der VGKK ersetzt. 

Höhe des Kostenersatzes

Kosten werden maximal in Höhe der Vertragstarife ersetzt. Für den Transport mit einem privaten Kfz erfolgt der Kostenersatz in Höhe des halben amtlichen Kilometergeldes (€ 0,21 pro Kilometer).

Lufttransporte 

Wird die medizinische Notwendigkeit einer Beförderung ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus auf dem Luftweg ärztlich nachgewiesen und vom chef- oder vertrauensärztlichen Dienst anerkannt, übernimmt die VGKK die Beförderungskosten im satzungsgemäß vorgesehenen Ausmaß. Die Kosten werden mit dem Vertragspartner direkt abgerechnet. Konnte kein Vertragspartner in Anspruch genommen werden, sind die Kosten zunächst selbst zu tragen. Die VGKK leistet dann einen Kostenersatz in Höhe des Vertragstarifes. 

Notfälle im Ausland 

Bei einem Notfall in einem Vertragsstaat (EU-Staaten, Türkei usw.) werden maximal die Transportkosten zur nächstgelegenen geeigneten Behandlungsstelle übernommen.

Rückholtransporte 

Nicht übernommen werden Rückholkosten für Versicherte, die sich - etwa im Urlaub oder bei Dienstreisen - vorübergehend ausserhalb der Landesgrenzen von Vorarlberg aufhalten.

Der Abschluss einer entsprechenden Reiseversicherung (insbesondere bei Reisen in Nichtvertragsstaaten) wird daher für die Abdeckung der Transport- und Rückholkosten dringend empfohlen.