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Selbstverwaltete VGKK


Dank ihrer demokratischen Selbstverwaltung ist die Vorarlberger Gebietskrankenkasse seit über fünf Jahrzehnten ein an Kundeninteressen orientierter, sozial stabilisierender Faktor im Gesundheitswesen.

Die Vorteile für die große Versichertengemeinschaft liegen

  • in der absoluten Kundennähe durch rasche und unbürokratische Entscheidungen vor Ort
  • im solidarischen Ausgleich zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten, Alleinverdienern und Familien
  • in der sachkundigen Vertretung der Kundeninteressen im Sozial- und Gesundheitswesen

Die Österreichische Sozialversicherung wird seit ihrem Bestehen mit Unterbrechung der Jahre 1939 - 1947 in Form der Selbstverwaltung geführt. Die Selbstverwaltung ist ein Teil der öffentlichen Verwaltung und besteht aus Vertretern der unmittelbar betroffenen Personengruppen, also aus Dienstnehmer- und Dienstgebervertretern. Diese - entsandt durch die gesetzlichen Interessenvertretungen - bilden dann jene Gremien (Generalversammlung, Vorstand und Kontrollversammlung), die einen ordnungsgemäßen Ablauf der Geschäftstätigkeit der VGKK verantworten. Vorgaben erfolgen durch den Gesetzgeber, zur Kontrolle sind Einschauorgane eingerichtet. Gäbe es die Form der Selbstverwaltung nicht, müsste die Verwaltung staatlichen Organen obliegen.

Der Beirat, als Vertretungsgremium der Pensionisten und Behinderten konzipiert, verstärkt die Selbstverwaltung und bringt erhöhte Versichertennähe.

Das bewährte österreichische Gesundheitssystem zeichnet sich durch ein hohes Maß an Solidarität und Qualität aus und sichert den Zugang zu einer flächendeckenden medizinischen Versorgung der Versicherten und deren beitragsfrei mitversicherten Angehörigen. Bei europaweit günstigsten Krankenversicherungsbeiträgen wird die medizinische Versorgung, angefangen von der ärztlichen Hilfe über Krankentransporte, bis hin zu Krankenhausaufenhalten und bis zur Versorgung mit Medikamenten garantiert. Durch stetige Entwicklung des Sachleistungsprinzips, das nicht nur einen unbürokratischen Zugang zu medizinischen Leistungen mittels Verordnungen und Krankenkassenschecks sichert, sind auch hunderte Dienstgeber als Vertragspartner der VGKK an der Versorgung der rund 300.000 Personen umfassenden Versichertengemeinschaft beteiligt und genießen dadurch ein hohes Maß an existentieller und materieller Absicherung.

Die VGKK kommt mit einem niedrigen Verwaltungs- und Verrechnungsaufwand aus. Er beträgt weniger als drei Prozent der Summe der Versicherungsleistungen und liegt somit deutlich unter jenem der privaten Krankenversicherungen, bei denen dieser Aufwand zwischen 14 und 16% beträgt. Konkret bedeutet dies, dass 97% der eingezahlten Beiträge den Versicherten direkt wieder zugute kommen.