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Medieninformationen

Gut leben mit Herzschwäche

Eigenverantwortlicher Umgang mit der Erkrankung – Medikamente sichern die Lebensqualität

Herzmuskelschwäche oder Herzinsuffizienz ist eine sehr ernste und eine der meist verbreiteten Erkrankungen in Österreich. Vor allem ältere Menschen leiden daran. Eine Studie der Sozialversicherung hat jetzt ergeben, dass es die betroffenen Patientinnen und Patienten mit der Einnahme der verordneten Medikamente nicht allzu genau nehmen. Mehr als die Hälfte verzichtet demnach darauf, die Arzneien regelmäßig zu schlucken und verzichtet damit zum eigenen Nachteil auf die Möglichkeit, Lebensqualität und Lebenserwartung zu steigern.

Die VGKK hat deshalb in Zusammenarbeit mit den anderen österreichischen Krankenversicherungsträgern in Abstimmung mit der Kardiologischen Gesellschaft und der Ärztekammer Vorarlberg die Informationskampagne „Herz gesund - Gut leben mit Herzschwäche“ gestartet. Ziel ist es, die Therapietreue bei den betroffenen PatientInnen zu erhöhen. Damit ist gemeint, dass diese durch klar verständliche Botschaften noch mehr motiviert werden, regelmäßige ärztliche Kontrolltermine wahrzunehmen und die verordnete Therapie dann auch strikt einzuhalten.

„Herzinsuffizienz ist heute gut behandelbar“, betont Dr. Günter Winkler, Leitender Arzt der VGKK. „Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Betroffenen die verordneten Medikamente in der entsprechenden Dosierung einnehmen und nicht einfach absetzen, weil es ihnen vermeintlich besser geht.“ Die Folgen: die Krankheit kehrt mit allen Beschwerden zurück, das Risiko akuter Notfälle steigt.

Auf der homepage der VGKK (www.vgkk.at) unter dem Menüpunkt Vorsorge finden Sie alle Informationen hinsichtlich der Herzkampagne sowie einen Patientenfolder mit allen relevanten Informationen für Betroffene.

Stichwort „Herzinsuffizienz“
Als Herzinsuffizienz wird das Unvermögen des Herzens bezeichnet, die vom Körper benötigte Blutmenge bedarfsgerecht zu befördern. Die Erkrankung ist mit einer individuell angepassten Therapie positiv beeinflussbar. In der Regel steht bei einer chronischen Herzinsuffizienz die medikamentöse Therapie im Vordergrund. Die Erkrankung begleitet PatientInnen über 65 Jahren als häufigste Entlassungsdiagnose aus den Spitälern.

Dornbirn, 5. Juni 2013

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Grippewelle für beendet erklärt

Der beratende Arzt des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer, hat in Abstimmung mit dem virologischen Institut der medizinischen Universität Wien die Vorarlberger Gebietskrankenkasse darüber
informiert, dass die Krankenstandszahlen signifikant zurückgegangen sind und daher angenommen werden kann, dass die Grippewelle zu Ende ist. Somit sind die spezifischen Medikamente ab sofort wieder durch den chefärztlichen Dienst vorbewilligungspflichtig.
Beiliegend überlassen wir Ihnen eine statistische Aufarbeitung der Entwicklung der Grippewelle in Vorarlberg.

Dornbirn, 10. April 2013
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VGKK hebt Einkommensgrenzen für Unterstützungsfonds an

Angepasst an die gestiegenen Lebenshaltungskosten hat der Vorstand der Vorarlberger Gebietskrankenkasse beschlossen, die Einkommensgrenzen für eine Förderung aus dem Unterstützungsfonds der VGKK von 1200 auf 1400 Euro netto anzuheben. Diese Grenze erhöht sich um 400 Euro netto für jeden mitversicherten Angehörigen, für dessen Unterhalt der Versicherte zu sorgen hat. Das heißt, für eine vierköpfige Familie liegt die monatliche Einkommensgrenze bei 2600 Euro netto (Familienbeihilfe zählt nicht als Einkommen).

Der Unterstützungsfonds wurde eingerichtet, um Härten, die sich mitunter daraus ergeben, dass die soziale Krankenversicherung aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in der Leistungserbringung eingeschränkt ist, abzufedern. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse können Beihilfen ausbezahlt werden. Im Vorjahr beliefen sich diese Zahlungen auf rund 320.000 Euro (880 bewilligte Anträge). Mit der Neuregelung ist ein Mehraufwand von rund 30.000 Euro jährlich zu erwarten.

Der Großteil der Förderungen fließt in die Zahnbehandlung (Zahnersatz, Kieferregulierung) und kommt vor allem Familien mit Kindern zugute. Gleiches gilt für Heilbehelfe und Heilmittel. Beiträge leistet der Unterstützungsfonds auch zu Krankenhausaufenthalten von mitversicherten Angehörigen (insbesondere für Kinder). Bekanntlich fällt für 28 Tage pro Jahr ein täglicher Selbstbehalt an, der sich bei längerer Behandlungsdauer summieren kann.

„Als soziale Krankenversicherung ist es uns ein Anliegen, unseren Versicherten nach unseren Möglichkeiten entgegenzukommen. Es soll nicht so sein, dass jemand aufgrund seiner finanziellen Situation von vornherein von einer Leistung ausgeschlossen ist“, begründet VGKK-Obmann Manfred Brunner die Änderung der Richtlinien.

Unterstützungen aus dem Fonds werden grundsätzlich nur auf Antrag gewährt und nur dann, wenn der Aufwand mindestens 360 Euro beträgt. Für genaue Auskünfte stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGKK-Kundenberatung in Dornbirn und in allen Servicestellen zur Verfügung. Infos können auch über die Internet-
Adresse www.vgkk.at abgerufen werden.

Dornbirn, 28. Jänner 2013
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Gute Noten für die Zahnambulatorien der VGKK

PatientInnen vergeben durchschnittlich die Note 1,39

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse führt alle zwei Jahre eine repräsentative Befragung (rund 800 Fragebogen) hinsichtlich der Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten in den Zahnambulatorien durch. Ganz aktuell liegen die Zahlen für 2012 vor und sie bescheinigen den drei Einrichtungen in Bregenz, Dornbirn und Feldkirch durchwegs gute Werte (im Schnitt 1,39), die sich im Vergleich zu 2010 (im Schnitt 1,44) auf hohem Niveau weiter verbessert haben.

Die Ergebnisse sehen im Detail so aus: Das Zahnambulatorium in  Bregenz konnte sich von 1,41 im Jahr 2010 auf 1,37 verbessern. Ähnlich gut das Ambulatorium in Feldkirch: der Note 1,46 bei der Befragung vor zwei Jahren steht 2012 die Bewertung 1,41 gegenüber. Und in der Einrichtung in Dornbirn verbesserte sich die PatientInnenzufriedenheit von 1,45 auf 1,4.

Gefragt wurden die Patientinnen und Patienten unter anderem hinsichtlich Termineinhaltung, Wartezeiten, Öffnungszeiten, Zufriedenheit mit der Aufklärung über ihren zahngesundheitlichen Zustand, die Ausführung der Behandlung und den Gesamteindruck, den die Ambulatorien hinterließen.

„Für uns sind diese Werte Bestätigung und Auftrag zugleich", analysieren Prim. Dr. Michael Grobner, zahnärztlicher Leiter und Werner Eisele, administrativer Leiter der Zahnambulatorien die Ergebnisse. "Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr bemüht um unsere Patientinnen und Patienten sind und Auftrag, nicht nachzulassen und in Bereichen, wo noch Bedarf besteht, nachzubessern."

Verbesserungsbedarf sehen einige der befragten PatientInnen im Bereich der Wartezeit für Termine. Diese Wartezeiten ergeben sich aufgrund der großen Nachfrage und der damit verbundenen Vollauslastung der vorhandenen Behandlungsstühle. Die Zahnambulatoriumsleitung ist laufend bemüht, Behandlungsabläufe zu optimieren, um die Wartezeiten möglichst gering zu halten.

Die nächste Patientenbefragung wird von der VGKK im Jahr 2014 durchgeführt.

Dornbirn, 10. Dezember 2012
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Verteilaktion zum Welt-Aids-Tag

Schlüsselanhänger Welt-Aids-Tag Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember veranstaltet die Vorarlberger Gebietskrankenkasse in Kooperation mit der Aids-Hilfe Vorarlberg eine Verteilaktion in Dornbirn und Bürs. Verteilt werden dabei Schlüsselanhänger, in denen sich ein Kondom befindet.

Die Verteilaktion findet statt:

Freitag, 30. November 2012,
von 11 bis 13 Uhr im Zimbapark in Bürs und
von 14 bis 16 Uhr im Messepark in Dornbirn

Dornbirn, am 29. November 2012
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Diabetes Mellitus Typ 2-Projekt wird weiterentwickelt

Nach drei Jahren Laufzeit wird das Diabetes Mellitus Typ-2-Behandlungsprogramm „Therapie aktiv – Diabetes im Griff“ (Desease
Management Programm - DMP) weiterentwickelt. In das Programm
eingetragene Diabetes-Patientinnen und –Patienten werden nach besonderen Leitlinien bzw. Standards laufend ärztlich behandelt und können kostenlos an Diabetiker-Patienten-Schulungen teilnehmen. Für diese Schulungen hat die VGKK nunmehr im aks einen erfahrenen Partner gefunden, der die Schulungen künftig – unter Einbindun von DMP-Schulungsärzten und Diätologinnen – organisiert und abwickelt.

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse hat rund 1060 in das Diabetes-
Programm eingeschriebene Diabetes-Patientinnen und –Patienten
angeschrieben und auf das Angebot hingewiesen. Der Rücklauf und das Interesse der Betroffenen ist enorm. Binnen weniger Tage wurden mehr als 100 Anfragen registriert. Derzeit werden seitens des aks die Schulungstermine festgelegt. Es handelt sich dabei um fünf Einheiten zu je zwei Stunden. Die Teilnahme ist für die Patientinnen und Patienten kostenlos.

Im Rahmen dieser Schulungen werden unter anderem Themen wie „Was ist Diabetes?“, Essen und Selbstkontrolle, Fußpflege, Therapien,
Spätkomplikationen und Verlaufskontrolle besprochen. „Wir sind sehr an der Umsetzung des Programms interessiert“, stellt VGKK-Obmann Manfred Brunner fest. „Durch mehr Wissen kann die Krankheit im Alltag besser bewältigt werden bzw. können Komplikationen und schwerwiegende Folgeerkrankungen verhindert, jedenfalls aber abgemildert werden.“ Obwohl die Einschreibezahlen in das DMP-Projekt kontinuierlich steigen, besteht doch großer Informationsbedarf seitens der Patienten. Das zeigt eine
repräsentative, österreichweite oekonsult-Umfrage (1163 Befragte) vom April dieses Jahres. Demnach ist zwar jedem der Begriff Diabetes geläufig, doch nur wenige wissen darüber wirklich Bescheid. So kennen zwei Drittel der Befragten ihre konkreten Laborwerte (Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker) nicht. Über mögliche Spätfolgen der Diabetes-Erkrankung sind nur 44 Prozent der Befragten im Bild. Das widerspricht an sich dem Ergebnis des Befragung, dass 91 Prozent die Eigenverantwortung in Gesundheitsfragen für sehr wichtig
halten.

„Die Umfrage zeigt, dass es einen hohen Informationsbedarf gibt“, analysiert Manfred Brunner. „Das bestätigt unser Engagement in Sachen Patientenschulung und wir laden alle Betroffenen ein, ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen und sich im eigenen Interesse in das Behandlungsprogramm ‚Therapie Aktiv – Diabetes im Griff‘ einzuschreiben.“ Eine Liste mit den Namen der DMP-Ärzte findet sich im Internet unter http://diabetes.therapie-aktiv.at.

Dornbirn, 13. November 2012


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Grippewelle für beendet erklärt

Der beratende Arzt des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer, hat in Abstimmung mit dem virologischen Institut der medizinischen Universität Wien die VGKK informiert, dass die Krankenstandszahlen signifikant zurückgegangen sind und daher angenommen werden kann, dass die Grippewelle zu Ende ist. Somit sind die spezifischen Medikamente ab sofort wieder durch den chefärztlichen Dienst vorbewilligungspflichtig.

Bei der VGKK beobachtete die zuständige Fachabteilung in den letzten Wochen zwar mehr Krankmeldungen. Es handelte sich aber hauptsächlich um grippale Infekte bzw. Atemwegserkrankungen und keine Influenza.

Dornbirn, 3. April 2012
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VGKK setzt Finanzierung von Projekten mit hohem Patientennutzen fort

Nachfrage nach mobiler Bauchfelldialyse steigt stark – Mobiles Palliativteam wird weiter unterstützt

Im Rahmen der Vorarlberger Gesundheitsplattform forcieren VGKK und Land Vorarlberg gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Die VGKK hat nun die Fortführung der Unterstützung für die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) und das Mobile Palliativteam für weitere zwei Jahre beschlossen. Für die Peritonealdialyse wird die soziale Krankenversicherung im Jahr 2012 rund 210.000 Euro und für das Mobile Palliativteam rund 58.000 Euro aufwenden. Im folgenden Jahr, also 2013, sollen sich die Beträge auf rund 216.00 Euro bzw. rund 60.000 Euro belaufen.

Das Reformpoolprojekt Peritonealdialyse (PD-Dialyse) kann durchaus als Erfolg bezeichnet werden. Schon wenige Monate nach der Einführung im Jahr 2010 konnte der Anteil der Patienten mit PD-Dialyse auf nahezu 20 Prozent aller Dialysepatienten (rund 200) in Vorarlberg gesteigert werden. Dieser Wert entspricht dem, was in internationalen Studien mittelfristig als realistisch angesehen wird. „Für uns ist diese Entwicklung sehr erfreulich, da sie im Interesse der Patientinnen und Patienten liegt“, streicht VGKK-Obmann Manfred Brunner den Patientennutzen hervor.

Begleitet von einer Pflegekraft bietet die PD-Analyse mehrere Vorteile:
  • Behandlung zu Haus in gewohnter Umgebung
  • Kein Transport zur Hämodialysestation
  • Keine Kreislaufprobleme wie bei der Hämodialyse
  • Deutlich bessere Lebensqualität
  • Optimale medizinische Versorgung durch tägliche Visite eine Pflegekraft
  • Entlastung der nephrologischen Bettenstation, da weniger Aufnahmen erforderlich werden
  • Der zeitliche Druck zur Schaffung zusätzlicher Dialyseplätze wird abgeschwächt

Bei der Bauchfelldialyse wird die Dialyseflüssigkeit über einen Katheder in den Bauchhöhle eingefüllt und nach einer bestimmten Zeit angereichert mit Giftstoffen wieder ausgetauscht. Dieser Austausch kann vier Mal täglich händisch oder über Nacht mit einem mobilen Gerät erfolgen.

Mobiles Palliativteam
Das Reformpoolprojekt Mobiles Palliativteam verfolgt das Ziel, die Lebens- und Betreuungsqualität schwer kranker oder sterbender Menschen zu verbessern. Das Team berät pflegende Angehörige, Ärzte und die Hauskrankenpflege. Die demografische Entwicklung der Gesellschaft und die Veränderung der Familien macht es notwendig, für die Pflege schwer kranker Menschen neue Strukturen zu schaffen. Schon heute erreichen viele in der Pflege die Grenzen der Selbsthilfe. VGKK-Obmann Manfred Brunner: „Die unterstützenden Betreuungsleistungen von außen werden immer notwendiger werden. Deshalb ist uns die Förderung des Mobilen Palliativsteams ein wichtiges Anliegen.“

Dornbirn, 8. März 2012
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Grippewelle-Warnung aus Wien

Die VGKK erreichte heute eine Grippeepedemie-Warnung. Demnach hat Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer, beratender Arzt des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, in Abstimmung mit dem Virologischen Institut der Universität Wien bekanntgegeben, dass die Grippewelle mit 14. Februar 2012 Österreich erfasst hat. Somit dürfen ab sofort bis auf Weiteres – sonst bewilligungspflichtige – einschlägige Medikamente über Rezepte abgegeben werden.

Laut Erstattunsgkodex des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger sind die Krankenkassen verpflichtet, diese Information an die Bevölkerung weiterzugeben. VGKK-Chefarzt Dr. Armin Lenz empfiehlt, die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen: „Die Erkrankung breitet sich vorwiegend über Tröpfcheninfektion aus. Dessen sollte man sich beim Nahkontakt speziell mit hustenden Menschen bewusst sein.“

Bei der Vorarlberger Gebietskrankenkasse wurde bislang keine auffallende Zunahme bei den Krankmeldungen verzeichnet.

Dornbirn, 15. Februar 2012
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Krebs-Früherkennung: höhere Heilungschancen nützen

Österreichweit einheitliches, qualitätsgesichertes Brustkrebsscreening startet 2013

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Die VGKK nimmt dies zum Anlass, erneut darauf hinzuweisen, wie wichtig die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsprogramme im Kampf gegen die Krankheit ist. Jährlich sind in Vorarlberg zahlreiche Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Mit einem Schlag ändert sich dadurch das Leben für Betroffene und Angehörige auf radikale Weise.

Früherkennung erhöht nachgewiesen die Heilungschancen. Diesem Umstand trägt die Vorarlberger Gebietskrankenkasse seit Jahren Rechnung: Neben der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung mit speziellen Vorsorgeprogrammen gegen Darm- und Brustkrebs. Diese Untersuchungen haben das Ziel, Krebs in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken.

Brustkrebs-Vorsorge neu
Die häufigste Krebserkrankung von Frauen ist Brustkrebs. Vorarlberg verzeichnet rund 280 Neuerkrankungen jährlich. Rund 60 Prozent der Fälle werden bereits in einem frühen Stadium erkannt. Genau diese Quote gilt es zu erhöhen, da die Heilungschancen im Frühstadium bei über 90 Prozent liegen.

Erst vor wenigen Monaten konnte zwischen Sozialversicherung, Ärztekammer, Bund und Ländern eine Einigung über die Einführung eines nationalen Brustkrebsfrüherkennungsprogrammes erzielt werden. VGKK-Obmann Manfred Brunner, der die Verhandlungen mit der Österreichischen Ärztekammer führte: „Das ist ein Meilenstein in der Vorsorge.“

Künftig werden alle Frauen zwischen 45 und 69 Jahren im Abstand von zwei Jahren eine persönliche Einladung zur Mammografie erhalten. Damit wird jene Altersgruppe erreicht, für die das Risiko zu erkranken am höchsten ist. „Mit der flächendeckenden Einladung der Zielgruppe wird ein chancengleicher und niederschwelliger Zugang hergestellt“, erwartet sich Manfred Brunner positive Effekte in puncto Beteiligung.

Er geht davon aus, dass das neue Früherkennungsprogramm 2013 an den Start gehen kann. Dazu werden derzeit die Strukturen für den Ablauf aufgebaut und Details mit den Partnern abgestimmt. Selbstverständlich läuft bis zum Start das bestehende kostenlose Brustkrebs-Vorsorgeprogramm weiter.

Wie wichtig und erfolgversprechend Vorsorge ist, zeigt sich auch bei der Betrachtung der Zahlen der Darmkrebsvorsorge. Durch eine frühzeitige Erkennung besteht eine fast hundertprozentige Heilungschance. Seit der Einführung im Februar 2007 haben bis Ende 2010 (die Zahlen für 2011 liegen noch nicht vor) mehr als 13.000 Menschen das Angebot der Vorsorgekoloskopie in Anspruch genommen. Bei 176 von ihnen wurde Darmkrebs im Vorstadium erkannt und geheilt. Bei zusätzlich 36 Personen wurde Krebs im Frühstadium erkannt. Sie konnten durch die Polyabtragung während der Vorsorgedarmspiegelung oder durch eine Operation ohne notwendige Nachbehandlung geheilt werden. Neun Patienten hatten ein etwas weiter fortgeschrittenes Krebsstadium, bei dem zusätzlich eine Chemotherapie erforderlich war. Die Heilungschancen dabei sind immer noch sehr hoch. „Das sind gesamt 221 Schicksale, die durch die Darmkrebsvorsorge einen völlig anderen Verlauf genommen haben“, erklärt VGKK-Obmann Manfred Brunner. Bis 2017 sollte es möglich sein, die Zahl der Neuerkrankungen um ein Drittel zu reduzieren – das ist das Ziel.

„Wir empfehlen dringend, die Früherkennungsangebote im eigenen Interesse zu nutzen. Jeder einzelne kann sich dadurch unter Umständen einen langen Leidensweg ersparen“, richtet Manfred Brunner einen Appell an alle, auf die Erhaltung der eigenen Gesundheit zu achten.

Dornbirn, 2. Februar 2012
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SWAP-Urteil: Höchstgericht bestätigt VGKK-Standpunkt

Der Oberste Gerichtshof hat mit Entscheid vom 24. Oktober 2011, der am heutigen Tag zugestellt wurde, das Urteil des Landesgerichts Feldkirch im so genannten SWAP-Prozess (BA-CA gegen VGKK) wieder hergestellt:

  1. Das Zustandekommen eines wirksamen Vertrags wurde vom Gericht verneint.
  2. Das Gericht bestätigt, dass auch bei einem professionellen Marktteilnehmer keine falsche Beratung stattfinden darf.
  3. Der von der Bank Austria geltend gemachte Schaden ist nicht ersatzfähig.

Mit diesem Urteil wurde dem Rekurs der Vorarlberger Gebietskrankenkasse vom Dezember 2010 stattgegeben.

„Aus Kundensicht ist das Urteil wertvoll, weil es klar macht, dass Anbieter von Finanzprodukten ihre Kunden vollständig und richtig gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu beraten haben“, sieht VGKK-Obmann Manfred Brunner die Haltung der Kasse in diesem Rechtsstreit bestätigt.

Dornbirn, 12. Dezember 2011

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VGKK schreibt wieder schwarze Zahlen

Überschuss von 12 Millionen Euro erwirtschaftet

Die Generalversammlung der VGKK hat in ihrer heutigen Sitzung den Jahresabschluss 2010 genehmigt. Zum ersten Mal seit elf Jahren ist es wieder gelungen, schwarze Zahlen zu schreiben. Möglich geworden ist der Überschuss in Höhe von zwölf Millionen Euro einerseits durch die über den Erwartungen liegende wirtschaftliche Entwicklung und andererseits durch die finanziellen Mittel aus dem Kassenstrukturfonds (VGKK-Anteil 4,51 Mio Euro), die die VGKK vom Bund für die Erreichung der vereinbarten Sparziele erhalten haben (Budgetbegleitgesetz 2009).

„Besonders erfreulich ist, dass wir die Finanzziele nicht durch Leistungskürzungen bei den Versicherten, sondern durch Optimierungen erreicht haben“, betont VGKK-Obmann Manfred Brunner. Kurz gefasst sieht das so aus: Noch sorgsamerer Umgang bei der Verschreibung bzw. Inanspruchnahme von Leistungen und Maßnahmen zur Einbremsung der Aufwandsentwicklung im Bereich der Leistungserbringer. „Bei letzterem möchten wir nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass dies nur möglich war, weil die Interessensvertretungen der Leistungserbringer, also der Ärzte, Institute etc., den Sanierungskurs mitgetragen haben“, weist Manfred Brunner auf deren Beitrag hin.

Das Konsolidierungsvolumen belief sich im Jahr 2010 auf insgesamt rund 10,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind u. a. die Dämpfungen der Aufwandszuwächse im Bereich Heilmittel (z. B. durch die Erhöhung der Generika-Quote) und bei den Großgeräteinstituten (z. B. MRT). Im Bereich Physiotherapie hat sich das neue Bewilligungskonzept der VGKK positiv ausgewirkt. Dieses sieht – wie bekannt – im Wesentlichen die Aktivierung der Eigeninitiative der Patientin/des Patienten bei gewissen Indikationen – aber keine Einschränkung bei notwendigen Leistungen - vor.

Die kommenden Jahre werden bei der VGKK einerseits durch die Fortführung des Konsolidierungskurses und andererseits durch die verstärkte Hinwendung zu Prävention und Vorsorge geprägt sein. Verschiedene Projekte der Krankenversicherung zeigen bereits erfolgreich in diese Richtung - angefangen von der Zahnprophylaxe bis hin zur Darmkrebsvorsorge. Die damit gemachten Erfahrungen sollen genutzt und auf andere Bereiche, in denen Vorsorgemaßnahmen am effektivsten sind, übertragen werden. So ist die VGKK federführend in der Umsetzung eines österreichweiten Brustkrebsvorsorgeprogramms tätig.

„Wir sind stolz auf das positive Ergebnis 2010, das wir nur durch konsequentes Handeln und richtige Entscheidungen in enger Abstimmung mit den systemrelevanten Partnern schaffen konnten. Im Sinne des Erhalts der Handlungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems werden wir den eingeschlagenen Konsolidierungsweg weitergehen“, kündigt Manfred Brunner an. „Der erzielte Überschuss ist nicht Selbstzweck, sondern als Beitrag zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems zu sehen.“ So wurden zum Beispiel sechs neue Ärztestellen geschaffen, womit die Versorgungsdichte der Bevölkerung weiter verstärkt wird.

Auch für das Jahr 2011 zeichnet sich im Übrigen nach derzeitigem Stand eine Fortschreibung der positiven Gebarung ab.

Dornbirn, 20. Oktober 2011
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Ärztliche Versorgung wird weiter verbessert

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse wird sechs neue Ärztestellen zur Besetzung ausschreiben. Damit soll die Dichte der ärztlichen Versorgung für die Vorarlberger Bevölkerung weiter verbessert werden. Derzeit liegt Vorarlberg hinsichtlich der Anzahl der Ärzte im Bereich der besten Bundesländer. So kommt auf 1181 Einwohner ein Arzt mit Kassenvertrag. Im Bundesdurchschnitt sind es 1207. Damit ist nach Wien die dichteste Versorgung gewährleistet.

Zusätzlich zu den bestehenden 355 Vertragsärztestellen wurden nun im Rahmen der Vereinbarung zur Honorarordnung 2011/12 wie bereits erwähnt sechs weitere Stellen geschaffen, welche in nächster Zeit ausgeschrieben werden. Es sind dies:
  • 1 FA für Dermatologie in Nenzing
  • 1 FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie im Bezirk Bregenz (Bregenzerwald)
  • 1 FA für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin im Bezirk Bregenz (Bregenzerwald)
  • 1 FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Bezirk Bregenz
  • 1 Arzt für Allgemeinmedizin im Bezirk Dornbirn (Lustenau)
  • 1 Arzt für Allgemeinmedizin im Bezirk Feldkirch

Die Einrichtung von sechs weiteren Stellen innerhalb eines Jahres ist für die VGKK ein bisher einmaliger Vorgang. „Auf diese Weise wird“, so VGKK-Obmann Manfred Brunner, „die Versorgung weiter ausgebaut und für die Anspruchsberechtigten der Kasse konsequent optimiert. Die Situierung der Stellen außerhalb der Ballungszentren trägt weiter zu einer verbesserten regionalen Verteilung und Erreichbarkeit bei.“

Der Gesamtaufwand für ärztliche Hilfe steigt lt. den letzten Prognosedaten bis zum Jahr 2012 von rd. 67,9 Mio. Euro 2010 auf rd. 74,0 Mio. Euro. Diese Steigerung inkludiert die sechs neuen Ärztestellen, die Honoraranpassungen für die Vertragsärzteschaft sowie die zu erwartende erhöhte Inanspruchnahme. „Diese zusätzlichen Kosten für eine bessere Versorgung der Vorarlberger Bevölkerung sind laut Prognose durch das Budget 2012 gedeckt. Uns ist es wichtig, den finanziellen Spielraum, der sich aus der positiven Einnahmenentwicklung und den Konsolidierungsbemühungen ergibt, in die Verbesserung der Versorgung zu investieren“, stellt VGKK-Obmann Manfred Brunner außer Zweifel, dass an erster Stelle die Versicherten stehen.

Dornbirn, 4. Oktober 2011
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Rauchertelefon bietet Rauchern Einstieg in den Ausstieg

VGKK-Aktion zum Weltnichtrauchertag erreichte hunderte Vorarlbergerinnen und Vorarlberger

Mit einer Info-Kampagne in der Hauptstelle in Dornbirn sowie in allen Servicestellen des Landes machte die VGKK zum Weltnichtrauchertag (31. Mai) auf die gesundheitlichen Folgen des Rauchens und das seit fünf Jahren bestehende Rauchertelefon aufmerksam. Gleichzeitig wurden in den Städten Dornbirn, Bregenz, Feldkirch und Bludenz Infomaterialen zum Rauchertelefon direkt an Passanten verteilt. Unter dem Motto „Einstieg zum Ausstieg“ wird unter der Telefonnummer 0810 810 013 Tabakentwöhnung per Telefon geboten. Seit Bestehen dieses Angebotes haben rund 8500 Menschen aus ganz Österreich die Beratung durch ausgebildete Klinische- und Gesundheitspsychologen in Anspruch genommen. Ein Drittel davon ist rauchfrei, ein weiteres Drittel hat den Zigarettenkonsum reduziert.

Geboten wird neben der telefonischen Beratung und Begleitung beim Rauchstopp eine individuelle Nachbetreuung in der ersten rauchfreien Zeit, Informationen zum Thema Tabak bzw. Nikotin und bei Bedarf auch Weitervermittlung an andere öffentliche Tabakentwöhnungsangebote. Das Erfolgsrezept des Rauchertelefons sind ein leicht zugängliches, flexibles Angebot, ein im internationalen Vergleich hoher Beratungsstandard und die Kooperationen mit Gesundheitseinrichtungen und anderen Entwöhnungsangeboten.

Dem Griff zum Hörer geht eine durchschnittlich 23-jährige Raucherkarriere voraus, 43 Prozent der Anrufer haben den Rauchstopp schon erfolglos probiert. Zwei Drit¬tel geben gesundheitliche Probleme als Hauptmotiv an, das liebe Geld spielt nur bei jedem Zehnten die Hauptrolle (dabei verrauchen die Anrufer pro Jahr durchschnittlich etwa ein Monatsgehalt – 1800 Euro).

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rauchen 43,4 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Die Zahl der Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren, die regelmäßig rauchen, liegt bei 146.000 – Tendenz steigend.

Das Rauchertelefon – 0810 810 013
österreichweit max. € 0,10 / Minute
Mo–Fr: 10:00–18:00 Uhr
E-Mail: info@rauchertelefon.at
Web: www.rauchertelefon.at

Dornbirn, 30. Mai 2011 

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VGKK: Gleiche Regeln für alle Unternehmen

Zum „VN“-Artikel „VGKK schickt Integrationsstelle Inka in Konkurs“ halten wir folgendes fest:

Fakt ist, dass die VGKK Insolvenzanträge nur dann stellt, wenn Betriebe ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Wie bei jedem anderen Unternehmen wurden auch bei Inka, Institut für Interkulturelle Angelegenheiten, die ausstehenden Beiträge eingefordert. Das Procedere folgte den gesetzlichen Vorgaben, die bei jedem Fall in gleicher Weise zur Anwendung kommen:
  • Sozialversicherungsbeiträge sind am Monatsletzten fällig und müssen vom Dienstgeber bis zum Fünfzehnten des Folgemonats derGebietskrankenkasse gemeldet und eingezahlt werden.
  • Erfolgt keine oder keine rechtzeitige Zahlung der Beiträge, werden diese von der Gebietskrankenkasse allenfalls auf Grund einer
    Sozialversicherungsprüfung vorgeschrieben. In einem solchen Fall sieht das Gesetz auch die Vorschreibung von Verzugszinsen vor.
  • Die so vorgeschriebenen Beiträge und Verzugszinsen müssen innerhalb von 17 Tagen ab der Postaufgabe der Beitragsvorschreibung eingezahlt werden.
  • Bei Nichtzahlung wird um den 25. eines jeden Monats eine Mahnung, einen Monat später der Exekutionsantrag verschickt.
  • Bei Beitragsrückständen von vier Monaten erfolgt sodann mit Zustimmung des zuständigen Ausschusses die Insolvenzantragstellung.

Ein Insolvenzantrag ist somit für einen Betrieb keine Überraschung. Das gesamte Beitragseinbringungsverfahren geht über mehrere Monate. Die Einbringung der Beiträge ist für die VGKK kein Selbstzweck. Denn letztlich geht es dabei um Ansprüche von Dienstnehmern (z. B. Pensionsversicherungszeiten).

Im Übrigen halten wir noch ausdrücklich fest, dass Inka – im Gegensatz zu den Behauptungen im „VN“-Beitrag vom 10. Mai 2011 - sehr wohl auf Antrag Ratenzahlungen bewilligt wurden. Zu einem Insolvenzantrag kommt es immer erst dann, wenn auch die bewilligte Zahlung in Raten nicht erfolgt.

Dornbirn, 10. Mai 2011
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Gesundheitsleistungen für werdende Mütter weiter verbessert

Nachdem bereits im Vorjahr die Leistungen des Mutter-Kind-Pass-Untersuchungsprogramms in der Schwangerschaft um drei Untersuchungen –

HIV-Test
Während einer Schwangerschaft kann eine bestehende HIV-Infektion auf das ungeborene Kind übertragen werden. Bei unerkannter Infektion besteht ein bis zu 40prozentiges Risiko einer Übertragung. Entsprechende medikamentöse Behandlung und die Wahl des entsprechenden Geburtsmodus können die Möglichkeit der Übertragung auf unter zwei Prozent reduzieren. Deshalb ist die frühzeitige Untersuchung wichtig.

Schwangerschaftsdiabetes-Test
Bei rund fünf bis zehn Prozent der Schwangeren tritt eine vorübergehende Diabetes auf. Bei unerkannter Schwangerschaftsdiabetes kommt es bei Ungeborenen zu starker Gewichts- und Größenzunahme und Anpassungsstörungen nach der Geburt. Bei der Durchführung eines Zuckerbelastungstests kann Schwangerschaftsdiabetes nachgewiesen werden. Wird eine Diabetes diagnostiziert, ist eine engmaschigere Betreuung und eine Ernährungsumstellung erforderlich.

und eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung
Die zusätzliche Ultraschalluntersuchung zwischen der achten und zwölften Schwangerschaftswoche ermöglicht eine Beurteilung der Entwicklung des Kindes und die Feststellung, ob ein oder mehrere Kinder erwartet werden.

– erweitert wurden, hat die VGKK in Zusammenarbeit mit der Werkstatt für Suchtprophylaxe, Supro, eine neue Initiative zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins von Schwangeren vorgenommen. Dabei geht es um Alkohol und Rauchen während der Schwangerschaft.

Dem Mutter-Kind-Pass ist ab sofort ein Ratgeber beigelegt, aus dem schwangere Frauen Informationen über die Auswirkungen, die Alkohol und Rauchen auf Mutter und Kind haben, erhalten. Gleichzeitig wird Unterstützung angeboten, einerseits durch das Krankenhaus Maria Ebene, den Sozialmedizinischen Dienst der Caritas und die aks Gesundheitsvorsorge sowie was das Rauchen anbelangt durch das Rauchertelefon der Sozialversicherungen, der Länder und des Gesundheitsministeriums (Tel. 0810 810 013 von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr).

„Für uns hat der Vorsorgegedanke einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir uns bemühen, in diesem Fall gemeinsam mit Supro, Programme zur Information und Aufklärung im Sinne der Weiterentwicklung des Gesundheitsbewusstseins zu entwickeln“, erklärt VGKK-Obmann Manfred Brunner die Motivation hinter dem Projekt.

Dem Thema Gesundheit von werdenden Müttern wird die VGKK im übrigen auch weiterhin größere Aufmerksamkeit schenken. Beim Bundesministerium für Gesundheit wurde aktuell ein Projekt zur Genehmigung eingereicht, das sich unter dem Titel „Richtig essen von Anfang an“ mit der Ernährung in der Schwangerschaft beschäftigt. „Wir möchten von Beginn einer Schwangerschaft an zur Bewusstseinsbildung beitragen, die dann letztlich in einer insgesamt bedarfsgerechten und ausgewogenen Ernährung für Mutter und Kind münden soll. Die Ernährung der Mutter schon während der Schwangerschaft ist für die Entwicklung und das spätere Ernährungsverhalten des Kindes von entscheidender Bedeutung, so Manfred Brunner, Obmann der VGKK.

Dornbirn, 21. April 2011
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Manfred Brunner als VGKK-Obmann bestätigt

Einstimmige Wiederwahl der Führung der VGKK-Selbstverwaltung

Obmann Wiederwahl Für die kommenden fünf Jahre einstimmig in ihren Funktionen bestätigt wurden in der konstituierenden Vorstandssitzung und der Sitzung der Kontrollversammlung der Vorarlberger Gebietskrankenkasse:
  • Manfred Brunner, Obmann
  • Dr. Christoph Jenny, 1. Obmann-Stellvertreter
  • Norbert Loacker, 2. Obmann-Stellvertreter.
  • Walter Natter, Vorsitzender der Kontrollversammlung.

Für Manfred Brunner bedeutet dieser neuerliche Vertrauensbeweis für die Kassenspitze, dass die Kontinuität der Arbeit gewährleistet bleibt. „Angesichts der Herausforderungen, vor denen das Gesundheitswesen in Österreich steht, ist es wichtig, dass wir im Sinne der Versicherten einen konsequenten, gemeinsamen Weg mit dem Ziel verfolgen, dass das Gesundheitssystem nachhaltig handlungsfähig und die Gesundheitsversorgung auf dem bestehenden hohen Niveau auch in Zukunft gewahrt bleibt“, erklärt Manfred Brunner.

Die Richtung für die kommenden fünf Jahre ist vorgegeben: Einerseits wird die VGKK den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung – das heißt eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik - weiter verfolgen. Andererseits steht – wie in der Vergangenheit - die Entwicklung und Realisierung von medizinisch sinnvollen Projekten und die Nutzung von medizinischem Fortschritt für die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. „Hinsichtlich der Kassenkonsolidierung haben wir den richtigen Weg eingeschlagen, das zeigen uns die Zahlen“, verweist Manfred Brunner auf die Notwendigkeit, nachhaltige Schritte mit Steuerungswirkung und Förderung der Eigenverantwortlichkeit für die persönliche Gesundheit zu setzen. Bei allen Effizienzüberlegungen steht jedoch für die Kasse immer das Interesse der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.

Außer Zweifel steht für den VGKK-Obmann, dass die Vertretung der Vorarlberger Versicherten-Interessen auf Bundesebene auch gegen Widerstände ein zentrales Tätigkeitsfeld bleiben wird. „In der Vergangenheit waren wir in diesem Bereich durchaus erfolgreich. Ich erinnere nur an die Kassenschröpfaktionen, bei denen die VGKK mit Unterstützung des Landes und der Sozialpartner die Gelder erfolgreich ins Land zurückholen konnte.“

Insgesamt erwartet sich der wiedergewählte Obmann in der VGKK die Fortsetzung des sachorientierten Arbeitsstils, der so wie bisher ein Arbeiten ohne parteipolitisches Hickhack ermöglicht – dies sowohl innerhalb der VGKK-Gremien als auch gegenüber den sonstigen Leistungspartnern im Vorarlberger Gesundheitswesen. „Nur so werden wir in der Lage sein, die notwendigen Reformen zu verfolgen und auch umzusetzen“, formuliert VGKK-Obmann Manfred Brunner klare Vorstellungen.

Die Kontrollversammlung der VGKK mit ihrem wieder gewählten Vorsitzenden Walter Natter ist Garant dafür, dass die Beschlüsse in den entscheidenden Gremien korrekt im Sinne der Vorarlberger Beitragszahler – Versicherte und Betriebe – erfolgen. Walter Natter bestätigt der Kassenführung die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges und wünscht sich ebenfalls eine Fortsetzung der Arbeit im Sinne einer zukunftsweisenden Gesundheitsversorgung für die Vorarlberger Bevölkerung.

Dornbirn, 10. März 2011

Foto: Dr. Siegfried Wötzlmayr, Aufsichtskommissär des Bundes, Johannes Tenschert, stv. Vorsitzender der Kontrollversammlung, Walter Natter, Vorsitzender der Kontrollversammlung, Manfred Brunner, VGKKObmann, Dr. Christoph Jenny, 1. Obmann-Stellvertreter, Norbert Loacker, 2. Obmann-Stellvertreter (v. l.). (Foto: VGKK)
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Vorarlberger mit VGKK sehr zufrieden

Der Kundenzufriedenheitsbericht des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger zeigt für die Vorarlberger Gebietskrankenkasse sehr gute Werte und bestätigt die Bemühungen, die zur Verbesserung von Service und Information der Versicherten laufend vorgenommen werden. Besonders erfreulich ist, dass die VGKK-Kunden was die Gesamtzufriedenheit mit der Krankenkasse anbelangt die Note 2 vergaben, was nicht nur eine weitere Verbesserung gegenüber der letzten Kundenzufriedenheitsstudie (2008) darstellt, sondern auch der beste Wert im Vergleich mit den GKK’s in den anderen Bundesländern ist.

Positiv hervorzuheben ist das Feedback der Versicherten bezüglich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Bei den Parametern Freundlichkeit (1,63/2008:1,85), Fachkenntnis (1,80/2008: 1,87) und Menschlichkeit im Umgang mit den Versicherten (1,83/2008: 1,97) liegen die Werte durchwegs deutlich über denen von 2008.

Die Anstrengungen, den Informationsgrad hinsichtlich der Gesundheitsförderung zu erhöhen, zeigen ebenfalls eine positive Entwicklung. Knapp die Hälfte der Befragten (300 VorarlbergerInnen) gab an, sich ausreichend informiert zu fühlen (2008 lag dieser Wert bei 44 Prozent). Zufrieden gibt sich die VGKK damit aber nicht. Obmann Manfred Brunner: „Die Ergebnisse der Studie sind für uns erfreulich. Wir sehen sie aber auch als Aufforderung, vor allem im Informationsbereich noch mehr Aktivitäten zu setzen.“ In diesem Sinne wertet die VGKK auch den Wunsch von 52 Prozent der Versicherten nach mehr schriftlicher Information direkt nach Hause als Handlungsauftrag.

„Insgesamt kann sich die VGKK also über sehr gute Ergebnisse bei der Kundenzufriedenheit freuen, die zum einen über den Werten der vorangegangenen Befragung liegen und zum anderen der VGKK im Vergleich mit den anderen Krankenkassen einen Spitzenplatz einbringen“, zieht Obmann Manfred Brunner ein positives Resümee der alle zwei Jahre durchgeführten Befragung.

Dornbirn, 21. Februar 2011
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Krankenhaus Dornbirn schließt sich vereinfachter Arzneimittel-Bewilligung an

 Die VGKK konnte mit dem Krankenhaus Dornbirn eine Vereinbarung erzielen, wonach dieses künftig ein vereinfachtes, elektronisches Bewilligungssystem für Medikamente (Arzneimittel-Bewilligungs-System - ABS) einsetzen wird. Es handelt sich dabei um dasselbe System wie es im niedergelassenen Bereich verwendet wird, um die Bewilligung der Kasse für bestimmte Medikamente einzuholen. Auch die Bewilligungskriterien sind die gleichen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Vom Krankenhaus gestellte Bewilligungsanträge werden elektronisch an die Kasse übermittelt und innerhalb einer maximalen Sollzeit von 30 Minuten nach Einlangen in der GKK vom ärztlichen Dienst bearbeitet. Die VGKK erspart sich durch diese Vorgangsweise die manuelle Eingabe der bisher per Fax einlangenden Anträge und das Antwortfax. Auch für die niedergelassenen Ärzte ergibt sich daraus in Folge insofern eine Erleichterung, dass sie die Medikation auf der bestehenden Bewilligung aufbauen können.

Zusätzlich zur Verwendung von ABS konnte mit dem Krankenhaus Dornbirn die zukünftige Verwendung des Ökotools (ein elektronisches Verzeichnis, das dem Verordner aus mehreren gleichwertigen Medikamenten das ökonomischste anzeigt) bei der Heilmittelverordnung/-empfehlung vereinbart werden.

Das Krankenhaus Dornbirn ist die erste Krankenanstalt in Vorarlberg, die in dieses System eingebunden wird. „Unser Bestreben ist es, im Lauf dieses Jahres auch die Landeskrankenanstalten an dieses Arzneimittelbewilligungssystem anzubinden und damit einen weiteren Baustein für unser Ziel der besseren Vernetzung von intra- und extramurlen Bereich zu legen “, zeigt sich VGKK-Obmann Manfred Brunner mit dem erzielten Vertragsergebnis sehr zufrieden.

Der ärztliche Leiter des Krankenhauses Dornbirn, Univ.-Prof. Dr. Harald Sparr, und der projektverantwortliche Primararzt, Dr. Guntram Winder, begrüßen das elektronische Bewilligungssystem: „Die neue Software erleichtert den Spitalsärzten die Verschreibung von bewilligungspflichtigen Medikamenten.“

Dornbirn, 27. Jänner 2011
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Ärztliche Versorgung in der Achsiedlung nicht im geringsten gefährdet

 Die Aussagen von SPÖ-Landesparteichef Michael Ritsch, wonach die ärztliche Versorgung der Achsiedlung nicht mehr gesichert sei, sind völlig aus der Luft gegriffen. Der Allgemeinmediziner, der der jetzigen Praxisinhaberin nachfolgt (es waren zwei Ausschreibungen notwendig, um überhaupt einen Interessenten zu finden!), wird sich in einer Entfernung von weniger als zwei Kilometern vom derzeitigen Standort niederlassen. Viele Patientinnen und Patienten in Vorarlberger Talschaften und zum Teil auch in größeren Orten haben für einen Arztbesuch eine weitere Strecke als diese zurückzulegen. Das sollte nicht außer Acht gelassen werden.
Grundsätzlich ist es bei einer Ausschreibung so, dass die VGKK sich räumlich nicht zu eng festlegt. Dies würde Bewerber unter Umständen von vornherein abschrecken. Mitunter wären Praxisnachfolger zudem gezwungen, die Räumlichkeiten ihrer Vorgänger zu nicht vertretbaren Konditionen zu übernehmen oder neue Objekte anzumieten, die die finanziellen Möglichkeiten der Bewerber übersteigen.
Es ist also niemandem mit einer zu engen Ausschreibung gedient. Und wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung der ärztlichen Versorgung in der Achsiedlung vorgelegen hat noch vorliegen wird.

Dornbirn, 27. Jänner 2011
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Grippewelle-Warnung aus Wien

Die VGKK erreichte heute eine Grippeepidemie-Warnung. Demnach hat Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer, beratender Arzt des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, in Abstimmung mit dem Virologischen Institut der Universität Wien bekanntgegeben, dass mit 18. Jänner 2011 eine Grippewelle Österreich erfasst hat. Somit dürfen ab sofort bis auf Weiteres – sonst bewilligungspflichtige – einschlägige Medikamente über Rezept abgegeben werden.

Laut Erstattungskodex des Hauptverbandes der Sozialversicherungs-träger sind die Krankenkassen verpflichtet, diese Information an die Bevölkerung weiterzugeben. VGKK-Chefarzt Mag. Dr. Armin Lenz rät, die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen: „Die Erkrankung breitet sich vorwiegend über Tröpfcheninfektion aus. Dessen sollte man sich beim Nahkontakt speziell mit hustenden Menschen bewusst sein.“

Bei der Vorarlberger Gebietskrankenkasse wurde bislang keine auffällige Zunahme bei den Krankmeldungen verzeichnet.

Dornbirn, 19. Jänner 2011
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Verbesserung bei Übergabe von Ärztepraxen

VGKK und Ärztekammer setzen für PatientInnen Meilenstein in der Versorgungskontinuität

Bei Praxisaufgaben (z. B. aufgrund von Pensionierungen) von VGKK-Vertragsärzten kam es bisher teilweise vor, dass es vorübergehend zu Versorgungslücken kam. Um dies im Interesse der PatientInnen zu verhindern, haben Ärztekammer und VGKK ein gemeinsames Projekt initiiert, das ausscheidenden Vertragsärzten die Möglichkeit eröffnet, eine Kooperation mit einem Nachfolger eingehen zu können.

Für VGKK-Obmann Manfred Brunner und Ärztekammer-Kurienobmann Dr. Michael Jonas bedeutet dies in mehrfacher Hinsicht eine wesentliche Verbesserung für die PatientInnen:
  • Die Versorgung der PatientInnen kann nahtlos erfolgen.
  • Vertragsärzte investieren auch in den letzten Jahren ihrer Tätigkeit in ihre Praxis, wenn sichergestellt ist, dass ein Nachfolger die Ordination übernimmt. Dies wirkt sich positiv auf die Versorgungsqualität aus.
  • Die Versorgungskapazität bleibt in vollem Umfange erhalten.

Konkret sieht das Modell vor, dass der Vertragsarzt seinen Vertrag mit der VGKK kündigen muss und danach mittels öffentlicher Ausschreibung ein Nachfolger gesucht wird. Ist dieser gefunden, dauert die Zusammenarbeit mindestens sechs Monate. Danach geht der Einzelvertrag auf den übernehmenden Arzt über. Die Übergabepraxis, also die Kooperation zweier Ärzte, kann max. zwei Jahre dauern.

Dornbirn, 20. Dezember 2010

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SWAP-Urteil - Beschluss des Oberlandesgericht Innsbruck

Der VGKK wurde am heutigen Tag der Beschluss des Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck vom 11.10.2010 zugestellt, mit dem das Swap-Urteil zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Landesgericht Feldkirch als 1. Instanz zurückverwiesen wird.

Die Entscheidung ist aus Sicht der Vorarlberger Gebietskrankenkasse nicht nachvollziehbar. Die VGKK vertritt die Auffassung, dass das Urteil des Erstgerichts richtig ist und wird gegen den Beschluss des OLG daher das Rechtsmittel des Rekurses an den Obersten Gerichtshof erheben.

Für Rückfragen steht der Rechtsvertreter der VGKK, Herr RA Dr. Dietmar Czernich (Tel. 0512-567373), zur Verfügung.

Dornbirn, den 11.11.2010
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Gesund erwachsen werden

VGKK präsentierte mit Partnern Angebote im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit

Aktionstag Kinder- und Jugendgesundheit Eine OECD-Studie hat es auf den Punkt gebracht: Mit der Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen steht es nicht zum Besten. Diese alarmierende Tatsache hat die Vorarlberger Gebietskrankenkasse veranlasst - gemeinsam mit aks, Institut für Sozialdienste, Suchtprophylaxe Supro, Initiative Sichere Gemeinden und Fonds Gesundes Vorarlberg - einen Aktionstag zur Kinder- und Jugendgesundheit durchzuführen.

Das Ziel dieses Tages, die zu informieren, die tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wurde erreicht. Zahlreiche der so genannten Mulitplikatoren – KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, aber auch Eltern und GemeindepolitikerInnen -, nutzten die Gelegenheit, sich über die vorhandenen Angebote einen Überblick zu verschaffen. „In der Information sehen wir ein großes Manko“, beschreibt VGKK-Obmann Manfred Brunner die Beweggründe der Krankenversicherung. „Wir haben bei der Veröffentlichung der eingangs erwähnten OECD-Studie festgestellt, dass umgehend der Ruf nach mehr Angeboten im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit laut wurde. Dabei verfügen wir in Vorarlberg bereits über ein breites Spektrum, das offenbar zu wenig bekannt ist.“

Zur eigenen Gesundheit kann jeder einzelne für sich selbst, aber auch für die, für die er oder sie in den verschiedensten Lebensbereichen Verantwortung trägt, einiges beitragen. Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse ist bestrebt – gemeinsam mit ihren Partnern – vor allem über die Schiene der Prävention Unterstützung zu leisten. Diese reicht von der Zahnprophylaxe über die Vorsorge(Gesunden)Untersuchung, Jugendlichenuntersuchung bis hin zur Ernährungsberatung an Schulen.

Das Themenfeld der am Aktionstag beteiligten Partner der VGKK ist ein breites. Der „Unfallverhütungsclown der Initiative Sichere Gemeinden, das Projekt „klartext“ der Supro, das Ernährungsquiz für Genussdetektive des aks oder der „Finanzführerschein“ des Instituts für Sozialdienste - waren nur einige ausgewählte Beispiele, die beim Aktionstag präsentiert wurden. Vertiefend vorgestellt wurde auch das Projekt „Jugend trifft Gesundheit“, das unter der Trägerschaft der Jugendkoordinatoren von Bregenz, Dornbirn, Lustenau, Hohenems und Bludenz steht.

„Uns ist was die Gesundheit anbelangt ein nachhaltiger Ansatz wichtig“, erläutert VGKK-Obmann Manfred Brunner. „Es nützt nichts, ein Projekt durchzuführen und dann fällt man wieder in die alten, ungesunden Lebensstil-Muster zurück.“

Eine Initiative, die der VGKK besonders am Herzen liegt, ist die gesunde Ernährung an den Schulen. Dort wird ein Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt. So wurde in Zusammenarbeit mit aks und Landesschulrat ein Projekt entwickelt, das sich mit gesunder Jause und Ernährung an den Schulen befasst. „Ein wesentlicher Schritt ist die Verbannung stark zuckerhaltiger Getränke aus den Getränkeautomaten an Schulen“, nennt VGKK-Obmann Brunner eine der Maßnahmen, die bereits in Umsetzung sind. Schulen die Interesse an einer Umstellung Ihres Getränke- und Speisenangebots haben, können sich unter Nutzung eines Gratis-VGKK-Beratungsschecks entsprechend informieren lassen.

Das Angebot im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit kann sich also durchaus sehen lassen. Ungeachtet dessen ist die VGKK mit ihren Partnern immer um eine Weiterentwicklung und Optimierung bemüht. „Wir werden hier nicht nachlassen, sondern im Gegenteil unsere Anstrengungen um eine stärkere Inanspruchnahme über die bereits genannten Schienen – Kindergarten, Schule, Eltern, Gemeinden, Vereine, Sozialarbeit etc. – fortführen und laden dazu ein, das in Vorarlberg äußerst breite Angebot auch zu nutzen“, kündigt Manfred Brunner an.

Dornbirn, 20. Oktober 2010

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VGKK finanziert Reha-Aufenthalte in der Reha-Klinik Montafon

Vorstand und Kontrollversammlung der Vorarlberger
Gebietskrankenkasse haben beschlossen, dem Rahmenvertrag
betreffend die stationäre Rehabilitation in der Reha-Klinik Montafon
beizutreten.
Für die Versicherten heißt das, dass Reha-Aufenthalte in den
Fachbereichen Orthopädie, Kardiologie und Neurologie nun neben in
den bereits bestehenden, grenznahen Einrichtungen in Bad
Waldsee, Wangen und Isny ab sofort auch in Schruns in Anspruch
genommen werden können.

Dornbirn, 12. Oktober 2010
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